Aktuelles | Ausstellungen Regensburger Galerien
Kunst will gesehen werden.
Die Regensburger Galerienlandschaft ist bunt und vielfältig. Hier finden Sie alle aktuellen Ausstellungen der Regensburger Galerien. Tauchen Sie ein in die lebendige Galerienszene der Stadt, es lohnt sich.
ART AFFAIR
Der deutsche Maler Raphael Rack hat sich ganz der abstrakten Kunst verschrieben und bildet damit eine ideale Ergänzung zum ansonsten eher figürlich geprägten Portfolio der Galerie. In der kurzen Zeit der Zusammenarbeit hat er bereits einen treuen Kreis von Liebhabern für seine Werke begeistert.
Seine Arbeiten lassen sich als kraftvoller und zugleich sinnlicher Abstrakter Expressionismus beschreiben – eine Ausdrucksstärke, die den Betrachter sofort in ihren Bann zieht. Raphael Rack setzt leuchtende Farbflächen nebeneinander, die intensiv strahlen, ohne jemals aggressiv oder aufdringlich zu wirken. Durch seine besondere Technik entstehen unzählige Schichten: Bis zu sechzig Farblagen trägt der Künstler auf und nimmt sie teilweise wieder ab. So entstehen harmonisch verzahnte Farbformen, die wie ein präzises Uhrwerk ineinandergreifen und eine vielschichtige, reliefartige Bildlandschaft bilden.
Tritt man schließlich einen Schritt zurück und löst den Blick von den einzelnen Seen und Pfützen aus Ölfarbe, entfaltet sich wie von selbst ein tief faszinierendes bis rätselhaftes Gesamtbild. Die eigene Phantasie erwacht, vermeintlich bekannte Formen werden sichtbar und man taucht ein in urlebendige, abstrakte Landschaften.

artspace Galerie Erdel
Zamp Wimmer
EINS NULL NULL EINS / Tausend + eine Nacht
8.Oktober bis 21.November.2026
Zamp Wimmer lebt und arbeitet als Künstler in München.
Mit seiner Arbeit bewegt er sich in den Themenbereichen Malerei, Grafik, Installation, soziale Kommunikation, Fotografie und Forschungsthemen zu Wahrnehmung und Kommunikation.
Kunst als Medium
Zamp Wimmer sagt: „Kunst ist einer der kraftvollsten Wege zur Veränderung der Welt. Auf einem sehr subtilen Weg. Langsam aber ständig – und meist vollständig unterschätzt.
Die Eröffnung findet am 8. Oktober 2026 um 19 Uhr im artspace Erdel am Fischmarkt 3 statt.
Zamp Wimmer ist anwesend.
Über den Künstler Zamp Wimmer
Zamp Wimmer lebt und arbeitet als Künstler in München.
Mit seiner Künstlerischen Arbeit bewegt er sich in den Themenbereichen Malerei, Grafik, Installation, soziale Kommunikation, Fotografie und Forschungsthemen zu Wahrnehmung und Kommunikation.
Sein Lebensthema: „Ich bin ein Anhänger des Gesamtkunstwerks – sowohl im Leben als auch in der Kunst.
Weder das eine noch das andere offenbart sogleich seinen Sinn und Wert; beides bedarf der Zeit, um sich zu entfalten. …. Die Wahrheit liegt im Ganzen. Nicht als geschlossenes oder isoliertes System, sondern als ein sich stetig wandelnder Raum der Möglichkeiten …. in dem Kunst und Leben schließlich eine Einheit bilden.“(Zitat Zamp Wimmer)
Die Bilder sind sinnlichste Erforschungen unserer körperlichen und geistigen Lebenswelt. Seine Themen reichen von der Erotik indischer Tempelkunst zu den Ursprüngen unserer abendländischen Philosophie und Wissenschaft Griechenlands und des Mittelmeerraumes bis zu den Erkenntnissen neuester quantenphysikalischer Forschungen.
artspace der Galerie Erdel
Fischmarkt 3
93047 Regensburg
Mittwoch- Freitag: 11 – 17 Uhr, Samstag: 11 -15 Uhr
Schaulager Erdel
Barbara Muhr, Zhao Bin, Katharina Claudia Dobner, Wolfgang Domröse
Anima/l
26. September bis 07. November 2026
Warum tauchen Tiere eigentlich so oft in der Kunst auf? Die Antwort ist: Weil sie Geschichten erzählen. Schon seit Tausenden von Jahren malen, zeichnen und formen Menschen Tiere – mächtige Löwen, schlaue Füchse, prunkvolle Pferde, geheimnisvolle Eulen, farbenfrohe Schmetterling, giftige Schlangen und natürlich immer der Rassehund als Gefährte des Menschen. Tiere stehen als Symbol für Status, Tiere stehen als Symbol für seelische Zustände des Menschen. Tiere verkörpern das Schweben zwischen Traum und Realität, stehen für spirituelle Reinheit, aber auch für das Abgründige im Menschen.
In dieser Ausstellung kannst du entdecken, wie zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Kulturkreisen Tiere in ihren Werken darstellen und welche Botschaften darin versteckt sind.
Spannend, wie der Maler Zhao Bin aus China den Pandabären als alter ego benutzt.
Überwältigend Barbara Muhrs Triptychon „The law of the jungle“.
Faszinierend Wolfgang Domröses Bilderwelten aus Fischen, Schildkröten, Reptilien und Fabelwesen.
Fantasievoll Katharina Claudia Dobners Symbiose von Tier und Mensch / Mensch und Tier.
Eine Ausstellung mit starken Bildern, die berühren, die vielleicht auch verstören, die einen in jedem Fall innehalten lassen. Eine Einladung, die höchst individuelle Bildsprache von vier herausragenden Künstlerinnen und Künstlern kennenzulernen, vielleicht auch eine Entdeckungsreise ins eigene Denken und Fühlen.

Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag 11 – 17 Uhr Samstag 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Schaulager Galerie Erdel
Am Schallern 4
93047 Regensburg
GALERIE ISABELLE LESMEISTER
Birgit Nadrau und Norihiko Terayama
PINK SILENCE
26. September bis 15. November 2026
Die Werke von Birgit Nadrau und Norihiko Terayama entstehen aus einer Haltung der Konzentration und Wiederholung. Beide Künstler entwickeln ihre Arbeiten in langsamen, präzisen Prozessen, in denen Zeit zu einem sichtbaren Bestandteil des Bildes wird.
Birgit Nadrau verbindet Malerei mit Blattaluminium und knüpft damit an die
Tradition der Ikonenmalerei an. Das metallische Licht ist dabei nicht Hintergrund, sondern Bildraum – ein immaterieller Ort zwischen Naturbeobachtung und spiritueller Erfahrung. Ihre floralen Motive erscheinen wie fragile Erscheinungen, die sich zwischen Licht, Erinnerung und Vergänglichkeit entfalten.
Norihiko Terayama entwickelt seine reliefartigen Arbeiten aus einem ebenso ritualisierten Verfahren. Farbige Tropfen werden auf einen temporären Untergrund gesetzt, nach dem Trocknen einzeln gelöst und mit Insektennadeln auf dem Bildträger befestigt. Aus tausenden dieser Elemente entstehen vibrierende Oberflächen, deren Wirkung sich aus Rhythmus, Licht und Schatten entfaltet.
Obwohl sich Materialität und Bildsprache deutlich unterscheiden, verbindet beide Positionen eine meditative Auffassung von Kunst. Wiederholung wird zum Erkenntnisprozess, Präzision zur Form der Achtsamkeit. Die Farbe Rosa bildet dabei den gemeinsamen Resonanzraum – nicht als Symbol, sondern als atmosphärisches Feld zwischen Körperlichkeit und Transzendenz, zwischen Stille und Energie. Pink Silence versteht sich als Einladung, Bilder nicht nur zu betrachten, sondern ihnen Zeit zu geben.

GALERIE ISABELLE LESMEISTER
Untere Bachgasse 7
93047 Regensburg
Di-Fr 11.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr Sa 11.00-16.00 Uhr
Kunst- und Gewerbeverein
100 Jahre Jahresschau
19. September bis 25. Oktober 2026
100 Jahre – 100 Bilder – 100 spannende Kunst-Geschichte(n)
Der Kunst- und Gewerbeverein gehört mit zu den ersten Kunstvereinen, die in Deutschland gegründet wurden. Seit 1838 engagieren sich Menschen dafür, dass die Kunst unters Volk kommt. Seit 1926 richtet der Kunst- und Gewerbeverein die attraktive „Jahresschau“ mit Fokus auf Kunst und Kunsthandwerk aus Niederbayern und der Oberpfalz aus. Seit 1996 wird ein Preis verliehen, für das interessanteste Kunstwerk einer Künstlerin, eines Künstlers unter 40 Jahren.
Tauchen Sie ein in die Bilderwelten eines Jahrhunderts: Landschaftsdarstellungen, Selbstportraits, zarte sowie archaisch anmutende Skulpturen, experimentelle Fotografien und konzeptionelle Arbeiten.
Das Erleben von Kunst als Konstante im wilden Wandel eines Jahrhunderts, angefangen mit Lina Ammer 1926 bis zur U40-Kunstpreträgerin Anja Bader 2025. Überraschend oft, welche Künstler bei der Jahresschau eingereicht haben, wie die Lebenswege verlaufen sind.
Dank zahlreicher Leihgaben aus den Museen der Städte Regensburg, Landshut, Neumarkt, des Bistums Regensburg, des Freistaats Bayern sowie privater Leihgeber sind Ihnen in einmaliger Weise Kunstschätze zugänglich, wie man sie selten zu Gesicht bekommt.
Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation. Während der Laufzeit der Ausstellung veranstaltet der Kunst- und Gewerbeverein jeden Sonntag Führungen, Vorträge und Kunstgespräche.
Vernissage:
18. September ab 19:00 Uhr

Kunst- und Gewerbeverein
Ludwigstraße 6
93047 Regensburg
Neuer Kunstverein
Andreas Szöke
PATHOLOGIE
26. September bis 25. Oktober 2026
Die Ausstellung Pathologie präsentiert Zeichnungen, Collagen, Lithografien und Objekte von Andreas Szöke. Der Künstler studierte Humanmedizin und arbeitet als Pathologe in Köln. Die Verbindung von medizinischer Forschung, anatomischer Kenntnis und künstlerischer Praxis bildet einen wesentlichen Ausgangspunkt seines Schaffens. Dabei geht es jedoch nicht um die wissenschaftliche Illustration des Körpers, sondern um dessen künstlerische Befragung und Neuinterpretation.
Die intensive Beschäftigung mit Anatomie und körperlichen Strukturen prägt viele seiner Arbeiten. Aus Beobachtungen des menschlichen Organismus entwickelt Szöke Bildfindungen, die zwischen Präzision und Verfremdung oszillieren. Körperteile werden zerlegt, verschoben oder neu zusammengesetzt. Auf diese Weise entstehen Bildräume, in denen Vertrautes und Fremdes, Sichtbares und Verborgenes miteinander in Beziehung treten.
Die dargestellten Körper erscheinen mitunter ihrer ursprünglichen Funktion enthoben und eröffnen zugleich neue Perspektiven auf das Lebendige. Trotz der oft realitätsfernen und ungewöhnlich wirkenden Motive bewahren die Arbeiten eine unmittelbare Präsenz. Sie bewegen sich zwischen wissenschaftlicher Beobachtung, bildnerischem Experiment und poetischer Imagination. Die eigenwilligen formalen Setzungen laden dazu ein, die Werke nicht als feste Aussagen zu lesen, sondern als offene Denk- und Wahrnehmungsräume. So entsteht für die Betrachterin, den Betrachter die Möglichkeit, individuelle Assoziationen zu entwickeln und eigene Deutungen des Gesehenen zu finden.
Begleitet wird die Vernissage wieder mit der Gruppe LoBa2: Bertl Wenzl (Saxophone) und Stephan Brandl (Gitarren).

Öffnungszeiten: Fr: 18.00 bis 20.00 Uhr, Sa und So: 14.00 bis 18.00 Uhr
Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4
93047 Regensburg
GALERIE CLAUS
RAINER & HANNA
Michael Friedel
30. Juli 2026 bis 7. November 2026
VERNISSAGE 30.7.2026 um 19.00 Uhr
Rainer Maria Fassbinder, Hanna Schygulla, der Clan, die Filmwelt der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er. Es war eine Zeit des Umbruchs, in der sich die alte Welt mit den ersten Ausläufern des neuen technischen Zeitalters mischte, Es lag aber auch Revolutionäres in der Luft, in dem geteilten Deutschland, mit den alten Eliten und einer hochpolitischen jungen Generation.
Rainer Maria Fassbinder steht wie kaum jemand aus der Filmbranche als ikonische Figur sinnbildlich für diese Zeit voller Gegensätzen. Hier entstand eine neue Strahlkraft des deutschen Films, die sich von der saturierten Gemütlichkeit des Wirtschaftswunders befreite. Fassbinder war wie ein Besessener in seinem Schaffen, dreht über 40 Filme in seinem zu kurzen Leben. „Angst essen Seele auf“, „Die Ehe der Maria Braun“ oder „Effi Briest“ schrieben Filmgeschichte. Er selbst lebte ein kompromissloses Leben, abseits der Bürgerlichkeit, „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin…“ ist eines seiner meistzitierten Aussprüche.
Die Galerie Claus zeigt eine Selektion außergewöhnlicher Analogphotographien aus den 1970er Jahren, aufgenommen von Michael Friedel. Wir sehen Fassbinder in seiner Clan-Umgebung und in Rom, die Schygulla, schön und verletzlich, Klaus Kinski und Gunter Sachs. Friedel fängt die Person in dieser Zeit des Umbruchs ein, inszeniert und charakterisiert sie. Die Bilder sind ikonisch, einzigartig, rebellisch und harmonisch zugleich. Sie sind kunstvolle Zeitdokumente.
Michael Friedel (*1935 Berlin) reüssierte schon früh mit Photoserien von Sophia Loren und Elvis Presley. Er arbeitete als Stern Reporter in unterschiedlichen Krisengebieten, lebte für GEO Buchprojekte jahrelang mit Naturvölkern, hat neben zahlreichen Ausstellungen, diverse vielbeachtete Photobücher veröffentlicht und bereits in den 1950er Jahren Auszeichnungen erhalten.
Michael Friedel hat ein einzigartiges Archiv mit künstlerischer Photographie erschaffen, mit Momenten der Kultur- und Zeitgeschichte.
Er wird bei der Vernissage am 30.Juli anwesend sein.
GALERIE CLAUS
Am Schallern 2
93047 Regensburg
www.galerieclaus.de
Do 15-18 Uhr und Sa 11-14 Uhr
galerie konstantin b.
Herbstauslese 26
Künstler*innen der Galerie
5. September bis 12. Dezember 2026
Zu Beginn der Herbstsaison zeigt die galerie konstantin b. in diesem Jahr wieder eine Herbstauslese. Es werden Kunstwerke von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und aus ganz Deutschland in der Galerie präsentiert. Mit Fotografie, Malerei, Zeichnung, Illustration, Skulptur und Objekt bilden die Arbeiten einen Querschnitt über das im Laufe der vergangenen Jahre Gezeigte und vermitteln so einen Einblick in das Programm der Galerie.
Folgende Künstlerinnen und Künstler der Galerie sind unter anderem mit mindestens einer Arbeit vertreten:
Alois Achatz (Eitlbrunn): Helliogravüre,
Stephan Allgöwer (Regensburg): Illustration,
Matthias Brandl (Essen): Fotografie,
Claudia Doderer (Berlin): Papierarbeiten,
Christoph Drexler (München): Malerei,
Matthias Eckert (Regensburg): Objekt,
Peter Engel (Regensburg): Malerei/ Zeichnung,
Bettina Glas (Nittendorf): Malerei
Heinrich Glas (Nittendorf): Skulptur/ Zeichnung,
Renate Höning (Regensburg): Papierarbeiten
Franz Janetzko (Fürth): Objekt,
Notburga Karl (Nürnberg): Objekt
Christina Kirchinger (Regensburg): Druckgrafik,
Christian Korte (Mainz): Malerei/Zeichnung
Willem Julius Müller (Stuttgart): Malerei,
Vincent Pollak (Regensburg): Objekt/Druckgrafik
Tobias Stutz (Bonn): Malerei,
Birgit Szuba (Regensburg): Fotografie
Florian Toperngpong (Regensburg): Objekt,
Petra Wilhelm (Regensburg): Fotografie /Malerei
Liz Zitzelsberger (Regensburg): Collagen

Die galerie ist jeden Freitag von 16.00 bis 21.00 Uhr und jeden Samstag von 11.00 bis 14.00 Uhr geöffnet und nach Vereinbarung.
galerie konstantin b.
Am Brixener Hof 11
93047 Regensburg
Telefon: 0179 322 00 64
PINA – DIE KLEINE PINAKOTHEK IM ALTSTADTQUARTIER MÜNCHNER HOF
PINA – DIE KLEINE PINAKOTHEK IM ALTSTADTQUARTIER MÜNCHNR HOF
Tändlergasse 9
93047 Regensburg
schmuck galerie hannah rembeck
GEDOKmuc
26. September bis 10. Oktober 2026
Die Schmuck Galerie Hannah Rembeck und die GEDOKmuc, die größte interdisziplinäre Künstlerinnenorganisation Europas, laden gemeinsam zu dieser Ausstellung ein.
Im Zentrum stand ein offenes Bewerbungsverfahren für Schmuckkünstlerinnen. Wer einreichen wollte, sollte sich dem Thema „Frei zu sein“ auf eigene Weise annähern: tastend, suchend, manchmal auch widerständig. Denn Frei zu sein heißt zunächst, sich zu lösen. Von vertrauten Formen. Von Techniken, die man gelernt hat. Von Regeln und Sicherheiten, die über Jahre gewachsen sind.
Das kann bedeuten, Umwege zu gehen oder ein Material neu zu entdecken, ohne zu wissen, wohin der Prozess führt. Es ist eine Suche nach einer Formensprache, die sich nicht festlegen lässt, sondern sich erst im Tun zeigt. Freiheit endet aber nicht beim eigenen Arbeiten. Wer als Künstlerin einen eigenen Weg geht, nimmt auch Raum ein, der lange nicht selbstverständlich war. Schmuck liegt dabei direkt am Körper und kann genau deshalb Haltung zeigen, Identität tragen, Veränderung sichtbar machen.
Damit reiht sich die Ausstellung in eine lange Tradition von Frauennetzwerken in der Kunst ein, die für Mut, die Vereinbarkeit von Kind und Karriere und Solidarität unter Künstlerinnen stehen.
Über die Auswahl entschied eine Jury aus Hannah Rembeck, Cassandra Fritzsche, Margit Huber (GEDOKmuc), Petra Hölscher (Die Neue Sammlung – The Design Museum) und Bettina Dittlmann (Goldschmiedin).

schmuck galerie hannah rembeck
hinter der Grieb 9
93047 Regensburg
Kunstkontor Westnerwacht
Hans Meid (1883-1957) „GROSSES THEATER“ – Die Othello
und Don-Juan-Zyklen (1911/12) und weitere Kaltnadel
Radierungen seiner Hauptschaffenszeit 1910 bis 1926
19. September bis 19. Dezember 2026
„Hans Meid war ein deutscher Maler, Buchillustrator, Berliner und Stuttgarter Akademieprofessor und vor allem sehr bedeutender Graphiker (Schwerpunkt Kaltnadelradierung). Er ist der wichtigste Vertreter des deutschen Impressionismus im Bereich der Graphik. Seine drei großen Kaltnadel-Radierzyklen zu Shakespeares Othello 1911, Mozarts Don Giovanni 1912 und zur Bibel 1916-1926 gehören zu den Höhepunkten der Druckgraphik des 20. Jahrhunderts.“ (Wikipedia) Was die aktuelle Online-Enzyklopädie Wikipedia zu einem Künstler des beginnenden 20. Jahrhunderts zu sagen hat, bestätigt sich in der kunstkritischen Literatur der Zeit, die Hans Meid in einem Atemzug mit Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt nennt. Heute ist er vor allem Kunsthistorikern bekannt, in der kulturinteressierten Öffentlichkeit spielt er eigentlich keine wesentliche Rolle. Die Gründe hierfür wurden vielfach diskutiert und sind wohl darauf zurück zu führen, dass Meids Arbeit auf Schwarz-Weiß-Tiefdruckgraphik konzentriert war, er kaum als Maler in Erscheinung getreten ist und in späteren Jahren etwa ab 1926 die Buchillustration sein Haupttätigkeitsfeld darstellte.
Bis heute werden immer wieder Versuche unternommen, sein Werk bekannter zu machen: letzte große Museumsausstellungen fanden 2019 (Lübeck), 2015 (Osnabrück, Konstanz) und 2008 (Berlin, Frankfurt) statt.
Mit der Aufnahme Hans Meids in das Ausstellungsprogramm kann das Kunstkontor künftig die drei wichtigsten gleichzeitigen Strömungen der deutschen bildenden Kunst des ersten Jahrhundertdrittels durch bedeutende Vertreter zeigen: den Realismus Erich Wolfsfelds, den Impressionismus Hans Meids und den Expressionismus Josef Achmanns.

KUNSTKONTOR WESTNERWACHT
Emanuel Schmid M.A.
Weintingergasse 4
93047 Regensburg
Gallery Panta Rhei
Die Kunst im ständigen Wandel
Jordana Rae Gassner, Bernhard Rauch
Aufbau: Vision – Texture – Form
26. September bis 10. Oktober 2026
Kunst im ständigen Wandel bei Gallery Panta Rhei, ein Ort der Kommunikation, Durch regelmäßige Veranstaltungen unter dem Titel „Kunst und Wissenschaft im Dialog.“ Wir wollen einen Ort des Austausches schaffen, an dem spannende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Öffentlichkeit, Kunst und Wissenschaft zusammenkommen und Themen im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft diskutieren. Inspiriert durch interessante Impulsbeiträge sollen sie sich im anregenden Rahmen der Kunstgalerie begegnen.
Im Rahmen des Regensburger Galerienabends lädt die Gallery Panta Rhei zu einer besonderen Ausstellung ein und präsentiert neue Werke von zwei sehr unterschiedlichen, aber auf ihre Weise faszinierenden Künstler*innen: Bernhard Rauch und Jordana Rae Gassner. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Eindrücke, Gespräche und neuer Perspektiven – in der Gallery Panta Rhei, wo Kunst stets im Fluss bleibt.
Bernhard Rauch wiederum bringt mit seinen materialbetonten Arbeiten Bewegung ins Spiel. Er überschreitet bewusst die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur, seine Werke changieren zwischen abstrakter Bildsprache und greifbarer Haptik. Sie fordern zur aktiven, sinnlichen Auseinandersetzung auf.
Jordana Rae Gassner beschäftigt sich in ihren farbintensiven Ölgemälden mit Themen wie Identität und Metaphysische Realität. Ihre kraftvollen Arbeiten zeichnen sich durch dichte Ölfarbe Schichtungen und Farbe Tiefe aus – sie schaffen emotionale Resonanzräume, in denen Betrachtende verweilen und reflektieren können.

Geöffnet: Dienstag 14 – 18 / Mittwoch & Donnerstag 10 – 12 / Freitag 15 – 19 / Samstag 11 – 16
Gallery Panta Rhei
Watmarkt 4
93047 Regensburg
Außerdem:
KunstvereinGRAZ
Emil Borgeest
PROSPECTS [ENDE IN SICHT]
26. September bis 18. Oktober 2026
Bühnenprospekte sind großformatige Malereien, die vor allem in Theatern eine Verwendung finden. Ihre Motive ergänzen häufig die geschlossene Architektur eines Bühnenraums mit dem Abbild einer natürlichen Umgebung bzw. eines Horizonts. Anhand dieses Widerspruchs und eines Bildes, das zu groß für den Ausstellungsraum zu sein scheint, untersucht die Installation das Verhältnis von Imagination und Wirklichkeit. Wie lässt sich von einer Welt erzählen, die zu groß ist, als dass sie sich darstellen lässt? Was wird gesehen und was wird imaginiert? Die Ausstellung wird am Galerienabend durch eine Performance ergänzt. Auf der Suche nach Trost widmet sich Emil Borgeest gemeinsam mit dem Drehleierspieler Jakob Steinmann der Fiktion. Ein melancholisches Spektakel, das die Zuschauenden dazu einlädt, nicht nur die gezeigte, sondern auch eine eigene [und alternative] Welt zu imaginieren! (Textbeitrag: Nora Strömer)
Nach einer Ausbildung in Ballett und zeitgenössischem Tanz studierte Emil Borgeest Schauspiel in Leipzig. Seit 2022 studiert er an der Akademie der Bildenden Künste Wien Bühnengestaltung bei Nina von Mechow. In seiner künstlerischen Arbeit bewegt er sich bewusst zwischen verschiedenen Rollen und arbeitet als Schauspieler, Regisseur, Performer, Tänzer sowie als Bühnen- und Kostümbildner.
Die Performance findet am Galerienabend, 26.09.2026, dreimal statt: um 19:00, 20:00 und 21:00 Uhr. Da der Einlass begrenzt ist, empfehlen wir etwas früher vor Ort zu sein.

Rote-Hahnen-Gasse 6
93047 Regensburg
Stadelgalerie Andreasstadel
Stadelgalerie
Künstlerhaus Andreasstadel
Andreasstraße 28, 93059 Regensburg
KUNSTRAUM Sigismundkapelle
Toni Kiss
MONSTER /// LEBEN – TOD – PER DU
23. September bis 17. Oktober 2026
Die Ausstellung präsentiert frühere und neue Arbeiten, die miteinander in Dialog treten und sich gegenseitig reflektieren.
In der raumgreifenden Installation von Toni Kiss im KUNSTRAUM Sigismundkapelle türmen sich Erinnerungen, Bilder, Eindrücke und wiederkehrende Motive übereinander auf.
Stoffobjekte, Installationen, Collagen, hinter Plastikschichten eingeschlossene Objekte, Haufen aus totem Kunststoff, die wie ein organisches System wachsen, verschiedene Medien.
Monster, Keimlinge, Seelenlandschaften, therapeutische Gags, Erinnerungscollagen.
Werke, die durch Kleben, Zeichnen, Malen, Nähen und Knoten entstanden sind. Knoten, wie Aussagen, wie ein Punkt am Ende eines Satzes.
artist statement:
Sadistischer Charme trifft auf zynisches Lächeln; die Verkörperung einer Farce, kreiert aus verschiedenen Materialien.
Oberflächen und Begriffe sind gleichermaßen ekelerregend und verführerisch. Lüsternheit und Ironie durchdrungen von schauderhaften Gefühlssensationen in einer surrealen Welt, bis zum Punkt an dem Schrecken und Sinnlichkeit verschmelzen; ein Gewirr von Illusionen. Die Objekte entfalten sich in ihrem Antagonismus, sie erscheinen zugleich spröde und doch geschmeidig, elegant und trotzdem wild oder spiegeln ein Zusammenspiel zwischen organisch und anorganisch wider.
Toni Kiss hat bis 2017 in Budapest/ Ungarn Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste studiert und ihren Abschluss in Malerei und Kunstpädagogik gemacht.
Sie lebt und arbeitet in Ostbayern und stellt ihre Arbeiten in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen aus.

KUNSTRAUM Sigismundkapelle
im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais
Haidplatz 8
93047 Regensburg
Öffnungszeiten Mi-Fr: 17:00-19:00 Uhr, Sa: 11:00-16:00 Uhr
GALERIE ST. KLARA
Christian Rebhan
sehen und gehen
24. September bis 25. Oktober 2026
Christian Rebhan sammelt seit 30 Jahren Brillen. Zu seiner Sammelleidenschaft kam er durch ein Zeitungsinserat, seither hat der Künstler mehrere tausend Brillen, optische Brillen und auch Sonnenbrillen, gesammelt. Zu fast jeder Brille hat Rebhan eine Geschichte. Brillen werden als Teil von Rebhans Leben auch Teil seines künstlerischen Werks, das sich durch die Darstellung und den Ausdruck von Sehnsüchten, Leidenschaften, Wünschen und Interessen auszeichnet.
Die Füße von Frauen und Männern faszinieren den Künstler. Die faszinierende Anatomie und Funktion des menschlichen Fußes stellt Christian Rebhan in seinen Bildern gekonnt dar. Menschen, deren Füße ihm besonders gefallen, bekommen Fußportraits mit Widmung. Die Brille als Hilfsmittel um gut zu sehen, den Durchblick zu haben und die Füße als unsere Transportmittel, die auch im Sprachgebrauch Ausdruck finden. Etwas hat Hand und Fuß, ist fußläufig erreichbar- oder erweitert- auf den eigenen Beinen stehen.
Beides wichtige „Instrumente“, um gut durchs Leben zu kommen und so bedeutungsvoll, dass ein künstlerisches Werk daraus wird.
Christian Rebhan wurde 1966 in Vöcklabruck, Oberösterreich geboren. Sein skurril-künstlerischer Ausdruck wurde bereits zu Anfang seiner Arbeit sichtbar. Seine künstlerische Arbeit ist von Erinnerungen und Sehnsüchten getragen und wird von einer intensiven Auseinandersetzung mit Gefühlen, Wünschen und Befindlichkeiten gespeist.
Seine Werke finden sich in nationalen und internationalen Sammlungen und waren und sind Teil
zahlreicher Ausstellungen.
Städtische Galerie im Leeren Beutel
17. September bis 31. Oktober 2026: „Dieters raschelnde Augenbrauen. 4 1/2 Zimmer teilmöbliert. Eine Ausstellung von Peter Engel“
25. September bis 8. November 2026: „SPUREN. Aus den Nachlässen von Susanne Böhm, Gisela Conrad, Helga Weichmann-Schaum, Wolfgang Keuchl“
Städtische Galerie im Leeren Beutel
Öffnungszeiten Di – So 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Save the Date
Regensburger Galerienabend am 23. September 2027
18-23 Uhr

