Aktuelles | Ausstellungen Regensburger Galerien

Kunst will gesehen werden.

Die Regensburger Galerienlandschaft ist bunt und vielfältig. Hier finden Sie alle aktuellen Ausstellungen der Regensburger Galerien. Tauchen Sie ein in die lebendige Galerienszene der Stadt, es lohnt sich.

ART AFFAIR
Dieter Nuhr & Jiny Lan – Fragmente der Erinnerung
20. März bis 30. April 2026 

Fragmente der Erinnerung ist der Titel einer gemeinsamen Kunstausstellung des Kabarettisten und bildenden Künstlers Dieter Nuhr und der chinesisch-deutschen Künstlerin Jiny Lan.

Der Titel bezieht sich auf die künstlerische Verarbeitung von Reiseeindrücken, Zeitgeist und persönlichen Rückblicken zweier unterschiedlicher Künstler.

Dieter Nuhr nutzt für seine Bilder oft Reisefotografien, die er malerisch verfremdet, um eine Art „visuelles Gedächtnis“ zu schaffen. Aber auch Erinnerungen an die eigene Kindheit, an vergangene Momente im Leben, an längst vergessen geglaubte Augenblicke kommen auf die Leinwand.

Dieter Nuhr nutzt dafür die Technik der „digitalen Malerei“. Häufig bilden dabei Fotografien die Grundlage des Bildes, die er malerisch verfremdet oder auch figürlich ergänzt. Er verbindet Fotografie und Malerei mit ganz eigenen Stilmitteln, löst seine Motive aus ihrem anfänglichem Kontext und ordnet sie malerisch neu. Dadurch wirken seine Arbeiten wie ferne Erinnerungen – dokumentarische Momente, die sich in eine stille, beinahe melancholische Bildsprache verwandeln. Über seine künstlerische Haltung sagt er selbst: „Mir ist meine bildnerische Arbeit genauso wichtig wie meine Arbeit auf der Bühne.“

artspace Galerie Erdel
Kunstprojekte
26. Februar bis 18. April 2026

Im artspace zeigt Wolf Erdel bis 18. April eine Vorausschau auf seine kommenden Kunstprojekte.

Mit von der Partie ist natürlich Renate Christin, neben Hélène de Beauvoir die zweite große Europäerin unter den Künstlerinnen der Galerie. Renate Christin feiert im Sommer ihren 85. Geburtstag im artspace und dazu gibt es eine schöne Geburtstagsausstellung.

Europa bleibt auch weiterhin ein übergeordnetes Thema. Denn auch Juan Fernando de Laiglesia, Kunstprofessor und Philosoph kommt 2026 mit einer neuen Ausstellung in die Galerie Erdel. Zur Zeit arbeitet er konzeptionell an „Skulpturen in 10 Minuten“. Ein Experiment unter der Maßgabe,  Alltagsgegenstände in Assemblagen zu verwandeln. Ein philosophisch-alchemistischer Prozess oder upcycling plus ultra. Kosmisch ist Juan Fernandos Beitrag in der Preview mit seinen Zyklus zu den emotionalen Phasen des Mondes.

International auch die Ausstellung mit Zhao Bin, der wieder einen längeren Arbeitsaufenthalt angekündigt hat. Seine aktuellen Arbeiten zeichnen sich durch Traumwelten, Projektionsflächen und Freiräume aus.

Auch Werke von Heiner Riepl sind in der Preview mit dabei. Seine farbkräftigen Kompositionen haben das Landshuter Publikum im Januar 2026 nachhaltig beeindruckt.

Natürlich darf auch Wolfgang Domröse nicht fehlen, der freche Freigeist, der munter vom Mesozoikum durch die Weltgeschichte reist und uns mitnimmt in farbenfrohe Bilderwelten mit Tiefgang, Frohsinn und Hintersinn.

Eröffnung: Donnerstag, 26. Februar um 19 Uhr im artspace, Fischmarkt 3.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 11-17 Uhr und Samstag von 11-15 Uhr u.n.V.

 

artspace der Galerie Erdel
Fischmarkt 3
93047 Regensburg

 

Schaulager Erdel
Hélène de Beauvoir
bis 06. April 2026

Hélène de Beauvoir – die große Europäerin
Die Malerin Hélène de Beauvoir lebte von 1910 bis 2001. Sie entstammt einer großbürgerlichen Familie, erlebte die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen des 20. Jahrhunderts, kämpfte für ihre Ausbildung und für die Anerkennung ihres Berufs, verkehrte mit vielen berühmten Künstlern, Philosophen und Politikern aus ganz Europa und blieb zeitlebens ein offener und großherziger Mensch.
Aktuell wird ihr Werk in umfangreichen Einzelausstellungen, wie z.B. in den Opelvillen in Rüsselsheim bis 6. April 2026 – gezeigt und in vielen Facetten kunstwissenschaftlich erforscht. Die Galerie Erdel zeigt ausgewählte Arbeiten der Künstlerin im Schaulager.

 

Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag 11 – 17 Uhr Samstag 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Schaulager Galerie Erdel
Am Schallern 4
93047 Regensburg

 

GALERIE ISABELLE LESMEISTER
Beatrice Pediconi
The pine appears to listen, the fir to wait
30. April bis 4. Juli 2026

Mit The pine appears to listen, the fir to wait zeigt die Galerie Isabelle Lesmeister die erste Einzelausstellung der italienischen Künstlerin Beatrice Pediconi (*1972 in Rom, Italien).

Pediconi widmet sich den poetischen Möglichkeiten von Licht, Zeit und Material. Wasser dient ihr dabei als zentrales Medium, um subtile, schwebende Bildräume zu erzeugen, die von Vergänglichkeit, Fragilität und Übergangszuständen erzählen. Durch das bewusste Verändern von Materialien und Prozessen erforscht Pediconi experimentell neue visuelle Möglichkeiten. Die Künstlerin überträgt feine Emulsionen von Polaroids auf farbig pigmentierte Leinwände und Papier. Diese minimalistischen, organischen Formen erinnern an florale Erscheinungen und stehen als poetische Zeugnisse von Verlust, Erneuerung und Hoffnung.

Der Titel der Ausstellung entstammt einem Aphorismus von Friedrich Nietzsche und evoziert eine stille, beinahe meditative Wahrnehmung der Natur, in der Bäume zu Trägern von Zeit, Aufmerksamkeit und Erwartung werden. Ähnlich wie Nietzsches Bäume scheinen Pediconis Bilder zugleich aufmerksam und erwartungsvoll – sie halten einen flüchtigen Zustand fest, in dem Wahrnehmung, Zeit und Material miteinander in einen stillen Dialog treten.

 

GALERIE ISABELLE LESMEISTER
Untere Bachgasse 7
93047 Regensburg
Di-Fr 11.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr Sa 11.00-16.00 Uhr

 

Kunst- und Gewerbeverein
„Schnittmenge“ Axel F. Otterbach
25. April bis 24. Mai 2026

Am Freitag, den 24. April 2026 wird um 20  Uhr die Einzelausstellung „Schnittmenge“ des aus Bad Waldsee stammenden Künstlers Axel F. Otterbach eröffnet.

Bis zum 24 Mai 2026 werden Skulpturen und Objekte aus unterschiedlichem Material wie Marmor oder Granit gezeigt, aber auch Fotoarbeiten, Entwurfszeichnungen und sogenannte „Brandzeichnungen“, die in ihrer fast dreidimensionalen Eigenart die plastische Arbeit von Otterbach gleichwertig begleiten und erweitern.

Begrüßung: Tony Kobler, 3. Vorsitzender des Kunst- und Gewerbevereins
Einführung in die Ausstellung: Thomas Warndorf

Raum – Zeit – Licht
Der Titel der Ausstellung „Schnittmenge“ steht für die Zusammenfassung des künstlerischen Gesamtwerks von Axel F. Otterbach. 1948 geboren, folgte nach einem Bildhauer-Studium und der Ausbildung zum Restaurator ein Stipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg in Florenz und Carrara. Seither verfolgt er das Ziel, den fortwährenden Prozess seiner Auseinandersetzung mit Raum, Zeit und Licht für den Betrachter fühl- und erlebbar zu machen.

Axel F. Otterbach geht es um bildnerische Inhalte, die von Raum, Form und Oberfläche bestimmt sind. Dabei überrascht der Künstler oft mit ungewöhnlichen Materialien. Objekte, die wie Arbeiten aus Stahl erscheinen, bestehen tatsächlich aus Holzplatten mit aufwändig aufgetragenen Eisenfeilspänen. Licht spielt in seinem Werk eine zentrale Rolle, zuweilen sind seine Marmorobjekte an auslaufenden Kannten so schmal geglättet, dass das Licht sich nicht nur an den Kanten bricht, sondern den Stein zu einem „Lichtraum“ wandeln kann. Dieser Effekt wird bei manchen Arbeiten durch Goldaufträge noch verstärkt, die auch in den Metall-Objekten eine Rolle spielen. Axel F. Otterbachs Schaffen strebt nach erlebbaren Licht-Raum-Bezügen. Er spricht davon, „gegen den Stein zu arbeiten“, wenn er Strukturen herausarbeitet und seinen Objekten einen Grad der Abstraktion verleiht, der erstaunlicherweise zu grundsätzlichen Formen der Naturhaftigkeit zurückführt.

Manche Objekte erweisen sich als Modelle für größere Arbeiten. Axel F. Otterbach ist im gesamten süddeutschen Raum für seine Großplastiken im öffentlichen Raum bekannt, zuletzt für den „Brückenstein“ in seinem Heimatort Bald Waldsee. Siebenundzwanzig zu einem Rundbogen zusammengefügte Steine, jeweils aus den EU-Mitgliedstaaten, symbolisieren die Statik und damit die Einheit Europas, ein weiterer Stein ist daneben platziert und erzählt vom Brexit.

Die zweidimensionalen Kohle- und Graphit-Zeichnungen sowie die Brandzeichnungen stehen in enger Verbindung zum dreidimensionalen Werk. Manchmal handelt es sich tatsächlich um Entwürfe, es sind aber auch Zeichnungen parallel zur Arbeit an der Großplastik entstanden, als auch nach der fertigen Skulptur.

Begleitprogramm zur Ausstellung
Führungen in Kooperation mit der VHS Regensburg Stadt: 26. April und 17. Mai um 14 Uhr mit Tony Kobler. Kosten: 6 Euro (keine Ermäßigung möglich) zuzüglich Eintritt 4 / 2 Euro. Treffpunkt am Besucherempfang.

Die Ausstellung läuft vom 25. April bis zum 24. Mai 2026 und ist täglich außer Montag von 12-18 Uhr geöffnet. Die Ausstellungsräume befinden sich im 1. Stock in der Ludwigstraße 6 und sind barrierefrei zugänglich. Der Eintritt beträgt 4 Euro (2 Euro ermäßigt). Für die Mitglieder des Vereins als auch des deutschen Verbandes der Kunstgeschichte ist der Eintritt frei.

Kunst- und Gewerbeverein
Ludwigstraße 6
93047 Regensburg

 

Neuer Kunstverein
Martin Waldbauer: Fotografien zum Thema Spuren der Zeit
30. April bis 31.Mai 2026

Öffnungszeiten: Fr: 18.00 bis 20.00 Uhr, Sa und So: 14.00 bis 18.00 Uhr

Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4
93047 Regensburg

 

GALERIE CLAUS
Frauenbilder
11. April bis 3. Juli 2026

„Frauenbilder“ zeigt Fine Art Photographie von vier jungen Künstlerinnen aus Berlin, die erstmalig gemeinsam in Regensburg in einer Sammelausstellung unterschiedliche Aspekte der Weiblichkeit präsentieren.

Cherie Birkner zeigt in ihren hedonistischen Bildern die Femme pur. Die Frau erscheint oberflächlich objekthaft, strahlt dabei jedoch eine starke und selbstbewusste Präsenz, sowie eine Lust nach Freiheit aus. Die Photographin zeigt das Feminine überzeichnet, ohne dass sie es persifliert. Die Bilder behalten dabei eine eigene Ästhetik und starke Aussagekraft mit Wiedererkennungswert.

Die Photographien von Veronika Hubert Natter bestechen durch eine farbintensive, retrospektiv anmutende Bildkomposition, die den Betrachter in eine vergangene und doch reale Welt hineinzieht. Es ist eine Farbenwelt, die in der Anmutung zwischen Popart und Tarantino- Film angesiedelt ist, mit einer harmonischen pastellfarbenen Oberfläche und dabei doch ein tiefes Gefühl hinterlassend, welches sich erst auf den zweiten Blick erschließt.

Janina Wagners Bilder bewegen sich thematisch zwischen Intimität und Distanz. In ruhigen beobachtenden Bildern entstehen Momente von Verletzlichkeit und Selbstbehauptung zugleich. Ihre Serie von Portraits einer Transgender-Soldatin setzt sie sich mit dem Gefühl der Anerkennung und Zugehörigkeit in einem traditionell von Rollenbildern geprägten Umfeld, dem Militär, auseinander.

Isabell Kesslers Bilder ergänzen die Ausstellung durch eine romantisch sanfte Perspektive mit einer stilisierten fast ikonenhaften Weiblichkeit, entrückt und modern. Die Frauen sind wie beiläufig abgebildet, als ob sie sich nicht kümmerten. Kessler fängt das Thema Unnahbarkeit auf eine künstlerische Art ein, taucht die Bilder in ein sanftes Grau Weiß, was an Traumbilder erinnert.

In der Zusammenführung dieser unterschiedlichen archetypischen Themen der Weiblichkeit entstand ein ästhetisches Spannungsfeld, welches sich nun in seiner künstlerischen Vielseitigkeit präsentiert. Frauenbilder zeigt junge Fine Art Photographie von Frauen über Frauen, die in einer Welt zunehmender Maskulinität einen Kontrapunkt setzt.

Vier Photographinnen aus Berlin zeigen Fine Art Photographie.
CHERIE BIRKNER
ISABELL KESSLER
VERONIKA HUBERT NATTER
JANINA WAGNER

GALERIE CLAUS
Am Schallern 2
93047 Regensburg
www.galerieclaus.de
Do 15-18 Uhr und Sa 11-14 Uhr

 

galerie konstantin b.
Wohndinge, Reklame und Interieur-Arbeiten von Petra Wilhelm
Ausstellung bis 14. Juni 2026

In der galerie konstantin b. werden für eine gewisse Zeit wieder Wohndinge präsentiert. Neben jeder Menge Leuchten werden diverse Alltagsobjekte, Spiegel und Kleinmöbeln gezeigt (z.B. mehrere stapelbare Stühle aus Fieberglas von Charles Eames, Schirmständer – „Pluvium“ – von Giancarlo Piretti, Leuchte – „Düren“ von Wilhelm Wagenfeld). Das Ganze wird durch einige Reklameschilder und Dosen sowie Interieur-Arbeiten von Petra Wilhelm bereichert.

Die galerie ist jeden Freitag von 16.00 bis 21.00 Uhr und jeden Samstag von 11.00 bis 14.00 Uhr geöffnet und nach Vereinbarung.

galerie konstantin b.
Am Brixener Hof 11
93047 Regensburg
Telefon: 0179 322 00 64

 

PINA – DIE KLEINE PINAKOTHEK IM ALTSTADTQUARTIER MÜNCHNER HOF
PREVIEW: Nicht ohne uns!
Über(s)leben mit ME/CFS, Post Covid und Post Vac.
09. Mai bis 28. Juni 2026

ÖFFNUNGSZEITEN MO BIS DO | 13:00 UHR BIS 18:00 UHR

Die Kunstausstellung wurde von der Community #LiegendDemo Augsburg initiiert und war im Februar 2026 im Zeughaus Augsburg zu sehen. Aufgrund großer Zustimmung soll sie als Wanderausstellung weitergeführt werden, koordiniert vom Still Loud Project und Elena Lierck.

Ab 09. Mai 2026 zeigt Kathrin Fuchshuber, „Leben zurück – Regensburg“ im Rahmen der #LiegendDemo Regensburg eine Preview ausgewählter Exponate.

Die für Anfang 2028 in Regensburg avisierte Gesamtschau vereint Werke von über 50 betroffenen Künstlern zu medizinischen, politischen und sozialen Aspekten der Erkrankung

Die eindringlichen, teils multimedialen Exponate sollen mehr Sichtbarkeit und Unterstützung für Erkrankte und ihre Angehörigen schaffen.

 

PINA – DIE KLEINE PINAKOTHEK IM ALTSTADTQUARTIER MÜNCHNR HOF
Tändlergasse 9
93047 Regensburg

 

schmuck galerie hannah rembeck

schmuck galerie hannah rembeck
hinter der Grieb 9
93047 Regensburg

 

Kunstkontor Westnerwacht

 

KUNSTKONTOR WESTNERWACHT
Emanuel Schmid M.A.
Weintingergasse 4
93047 Regensburg

 

Gallery Panta Rhei
Die Kunst im ständigen Wandel

Gallery Panta Rhei eröffnet ihre Türen: Ein neuer Raum für zeitgenössische Kunst in Regensburg.
Die offizielle Eröffnungsfeier findet am 20. September ab 17 Uhr statt. Eingeladen sind Freunde, Sammler und Kunstliebhaber, diesen besonderen Anlass zu feiern. Wir sind für alle offen (jeder ist willkommen). Die Kunstgalerie ist ein lebendiger Raum, der sich der Förderung zeitgenössischer Kunst widmet und Künstlern primär aus Deutschland und den USA eine Plattform bietet. Die Galerie wird eine Vielzahl von Kunstwerken präsentieren, die verschiedene Medien und Stile umfassen. Es soll ein Dialog über aktuelle Themen und Trends zwischen Technologie, Wissenschaft und Kunst gefördert werden.
„Wir sind begeistert, die Gallery Panta Rhei ins Leben zu rufen -alles fließt- es wird ein neuer Raum für kreative Ausdrucksformen geschaffen“, sagen Prof. Dr. Bernhard Rauch und Jordana Rae Gassner. „Unsere Mission ist es, unsere Kunstwerke, sowie auch die aufstrebender und etablierter Künstler zu präsentieren und die Gemeinschaft durch Kunst zu inspirieren.“ Bei der Eröffnungsfeier werden Besucher die Möglichkeit haben, von den Gründern mehr über die Vision der Galerie zu erfahren. In sympathischer, lockerer und gelassener Atmosphäre sollen sich Besucher wohlfühlen und genießen. Die Gallery Panta Rhei wird regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen anbieten, um die lokale Kunstszene zu fördern und ein breites Publikum anzusprechen. Über Gallery Panta Rhei: Die Galerie versteht sich als zentraler Ort für interdisziplinären Austausch. Auch Lesungen sind geplant. Unser Programm wird unterhaltsam sein; wir wollen tolle Kunst zeigen, viele Gespräche haben und vermitteln und ein breites Publikum ansprechen. 

Ausstellung: COMPOSIZIONI CON OMBRE
Malerei und Skulpturen von Giuseppe Pino Donnaloia
3. Mai bis 24. Mai 2026
Vernissage am 3. Mai, ab 15.00 Uhr

„Es gibt eine versteckte Existenz aller Dinge, die durch Malerei freigelegt werden kann. Gleichzeitig trägt die Malerei eine eigene Ur-Energie, einen Code in sich, sozusagen die DNA der Malerei. Indem ich male, schaue ich in die Malerei hinein. Ich kommuniziere, wenn man es so nennen darf, mit ihrem Erbgut. Wenn ich male, kommt es mir oft vor wie ein Dialog. Als Maler kommst du im Verlaufe deiner Arbeit weiter und weiter hinein – so, wie du ein Mikroskop immer schärfer stellst und die einzelnen Mikroben oder Bakterien letztlich so groß und so sichtbar sind, dass sie dir wie Partner erscheinen. Meine Farbflächen sind vergleichsweise auch mikroskopische, kleine Teile einer übergeordneten, grossen Bewegung.“

Geöffnet: Dienstag  14 – 18 / Mittwoch &  Donnerstag 10 – 12 / Freitag  15 – 19 / Samstag  11 – 16

Gallery Panta Rhei
Watmarkt 4
93047 Regensburg

 

Außerdem:

KunstvereinGRAZ

 

KunstvereinGRAZ
Rote-Hahnen-Gasse 6
93047 Regensburg

 

Stadelgalerie Künstlerhaus Andreasstadel

Stadelgalerie
Künstlerhaus Andreasstadel
Andreasstraße 28, 93059 Regensburg

 

KUNSTRAUM Sigismundkapelle
Mariella Kerscher
Leib

29. April bis 22. Mai 2026

Mariella Kerscher zeigt zum Jahresthema 2026 „Vom Leben und Tod“ im KUNSTRAUM Sigismundkapelle im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais ihre Arbeiten.

Die Ausstellung Leib widmet sich flüssigen Substanzen, die Leben ermöglichen, schützen und Ökosysteme und Technologien verbinden. Flüssigkeiten wie z.B. Muttermilch werden dabei nicht nur thematisch aufgegriffen, sondern auch als Spur, Erinnerung oder Metapher in die Arbeiten eingeschrieben.

Formen scheinen sich auszubreiten, zu gerinnen oder wieder aufzulösen – wie organische Prozesse, die ständig in Bewegung sind. Zwischen Oberfläche und Tiefe entfaltet sich ein Bildraum, der an Körperlandschaften, Gewebe oder innere Strömungen erinnert.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Soundinstallation. So entsteht eine Atmosphäre, in der Bild, Klang und Architektur ineinandergreifen und eine fragile, körperliche Wahrnehmung erfahrbar machen.

Die Ausstellung lädt dazu ein, das Spannungsfeld zwischen Körpern – Ökosystemen – Technologie als fließendes System zu denken – als Ort von Übergängen, Resonanzen und lebendiger Materie.

Mariella Kerscher hat an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert und lebt und arbeitet in München.

KUNSTRAUM Sigismundkapelle
im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais
Haidplatz 8
93047 Regensburg
Öffnungszeiten Mi-Fr: 17:00-19:00 Uhr, Sa: 11:00-16:00 Uhr

 

Städtische Galerie im Leeren Beutel
Position R 15 – Wigg Bäuml
6. März bis 25. Mai 2026

Die Ausstellung präsentiert bisher unveröffentlichte grafische Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers Wigg Bäuml und zeichnet seine Entwicklung über die Jahrzehnte nach. Als umfassende Werkschau zeigt sie sowohl Malerei als auch Skulpturen und Objekte. Bäumls Werk bewegt sich zwischen strenger Komposition und poetischer Offenheit. Formale Reduktion und inhaltliche Vielschichtigkeit verstärken sich gegenseitig. Linien, Flächen und Material werden zu Trägern von Wahrnehmung und Reflexion. Die Ausstellung aus der Reihe „Position R“ wurde konzipiert in Kooperation mit Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität Regensburg.

Wigg Bäuml, Kleines Fragment (G6), 1987, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

 

geschlossen: Karfreitag,03.04. sowie Freitag, 01.05.
geöffnet: Ostermontag, 06.04.

Nico Sawatzki
GUTE GEGEND
Städtische Galerie im Leeren Beutel Regensburg
18. April bis 14. Juni 2026

Für die Ausstellung GUTE GEGEND in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel hat Nico Sawatzki einen neuen Werkkomplex entwickelt. Alle Arbeiten entstanden eigens für diese Ausstellung. Sawatzkis Malerei bewegt sich zwischen Abstraktion, Landschaft und Erinnerung. In vielschichtigen Überlagerungen von Sprühlack und Acryl entstehen atmosphärische Bildräume, die an Horizonte, Wetter oder ferne Landschaften erinnern.

Der Künstler versieht seine Bilder erstmals mit Koordinaten, die eine konkrete Verortung der Arbeiten in und um Regensburg zulassen. Orte, an denen Erinnerungen entstanden oder die mit bestimmten Emotionen verbunden sind. Dabei erhält man einen ganz persönlichen Einblick in das Aufwachsen des Regensburger Künstlers in dieser Stadt. Die Titel dieser neuen Werke beschreiben dabei die Geschichten, die Sawatzki mit den Orten verbindet. So entstehen Bilder, die zwischen Kartografie und Atmosphäre vermitteln. Sawatzkis Arbeiten beschreiben keine Orte, sondern ihre emotionalen Resonanzen – und entwerfen eine persönliche Topografie aus Erinnerung, Wahrnehmung und Landschaft.

Künstlergespräch und Katalogpräsentation
Donnerstag, 7. Mai um 19 Uhr
Eintritt frei

Art Apero und Führung durch die Ausstellung mit Nico Sawatzki
Donnerstag, 11. Juni um 19 Uhr
Infos unter www.galerie-lesmeister.de

Führung durch die Ausstellung
Mittwochs, 29. April, 13. Mai und 27. Mai, jeweils um 18 Uhr
Eintritt frei

Städtische Galerie im Leeren Beutel
Bertoldstr. 9
93047 Regensburg

Öffnungszeiten Di – So 10:00 Uhr – 16:00 Uhr

Save the Date
Regensburger Galerienabend am 26. September 2026
18-23 Uhr