Aktuelles | Ausstellungen Regensburger Galerien
Kunst will gesehen werden.
Die Regensburger Galerienlandschaft ist bunt und vielfältig. Hier finden Sie alle aktuellen Ausstellungen der Regensburger Galerien. Tauchen Sie ein in die lebendige Galerienszene der Stadt, es lohnt sich.

ART AFFAIR
Der deutsche Maler Raphael Rack hat sich ganz der abstrakten Kunst verschrieben und bildet damit eine ideale Ergänzung zum ansonsten eher figürlich geprägten Portfolio der Galerie. In der kurzen Zeit der Zusammenarbeit hat er bereits einen treuen Kreis von Liebhabern für seine Werke begeistert.
Seine Arbeiten lassen sich als kraftvoller und zugleich sinnlicher Abstrakter Expressionismus beschreiben – eine Ausdrucksstärke, die den Betrachter sofort in ihren Bann zieht. Raphael Rack setzt leuchtende Farbflächen nebeneinander, die intensiv strahlen, ohne jemals aggressiv oder aufdringlich zu wirken. Durch seine besondere Technik entstehen unzählige Schichten: Bis zu sechzig Farblagen trägt der Künstler auf und nimmt sie teilweise wieder ab. So entstehen harmonisch verzahnte Farbformen, die wie ein präzises Uhrwerk ineinandergreifen und eine vielschichtige, reliefartige Bildlandschaft bilden.
Tritt man schließlich einen Schritt zurück und löst den Blick von den einzelnen Seen und Pfützen aus Ölfarbe, entfaltet sich wie von selbst ein tief faszinierendes bis rätselhaftes Gesamtbild. Die eigene Phantasie erwacht, vermeintlich bekannte Formen werden sichtbar und man taucht ein in urlebendige, abstrakte Landschaften.

artspace Galerie Erdel
Renate Christin: Geburtstagsausstellung
02. Juli bis 14. August 2026
Renate Christins Kunst ist eng mit Europa verbunden. Ihre Projekte tragen Titel wie „Straßen Europas“, „Gemeinsames Haus Europa“ oder „Fremde / Freunde“. Ihre Malerei changiert zwischen Abstraktion und Figuration. Ihre Kunst ist assoziativ, spielt mit Archetypen, wie etwa der Grundsehnsucht nach der Beheimatung des Menschen in sich und auch in der Gesellschaft.
Der Schöpfungsprozess beginnt bei Renate Christin spielerisch, oftmals mit Artefakten, die sie auf ihren Reisen gesammelt hat. Mit der Zeit stellt sich eine tiefe Konzentration und Präzision ein. Ihre charakteristischen Farben – grün / rot / blau – geben nicht schon ab der Grundierung den Ton an, sondern setzen sich erst im Laufe der Entstehung durch. Auch hier wird das Wesen der Malerin deutlich: Wahrnehmen, Spüren, Wirken lassen, Antwort geben. In ihren Werken baut Renate Christin immer wieder neue Brücken zum Betrachter.
Ihr wohl größtes Projekt ist das Anfang der Jahrtausendwende in mehreren Etappen durchgeführte Experiment,die über 2.300 Flusskilometer der Donau bis zur Mündung im Schwarzen Meer auf Frachtschiffen zu befahren. Heavy duty. Ohne Hochglanzfilter. So viele unterschiedliche Lebenswelten, am linken und am rechten Donauufer, so viele vom Krieg zerstörte Brücken, zahlreiche Handelshindernisse und doch auch so viele hilfsbereite Menschen und Herzenswärme. Diese Erlebnisse bannte Renate Christin auf Leinwand, hielt sie in Fotografien, Videofilmen und in Texten fest. In diesem Werkkomplex wird überaus deutlich fühlbar, was das Projekt Europa tatsächlich sein könnte: ein völkerverbindendes Friedensprojekt.
Eröffnung: Datum der Eröffnung: 2. Juli 2026 im artspace, Fischmarkt 3.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 11-17 Uhr und Samstag von 11-15 Uhr u.n.V.
artspace der Galerie Erdel
Fischmarkt 3
93047 Regensburg
Schaulager Erdel
Remember that summer
Barbara Muhr
17. Juli bis 29. August 2026
Die Künstlerin Barbara Muhr (*1988) hat sich der figurativen Malerei verschrieben und beweist dabei ein feines Gespür für den Zeitgeist und die Sehnsüchte ihrer Generation. Mit kräftigem Duktus und Farben fängt sie Stimmungen und Situationen ein. Ihre Bildkompositionen speisen sich aus literarischen Vorlagen, Archetypen der antiken Mythologie und Songtexten der Popkultur.
Remember that summer
Unter diesem Titel zeigt Barbara Muhr vom 17.07. – 29.08.2026 in ihrer Einzelausstellung in der Galerie Erdel großformatige Malerei .
Die Eröffnung findet am 17. Juli 2026 um 19 Uhr im Schaulager der Galerie Erdel statt. Am Schallern 4 / Regensburg.
Die Künstlerin ist anwesend.
Sensibilität und Sinnlichkeit
In ihrer typischen Bildsprache kombiniert die Künstlerin grafische Elemente mit flächiger Malerei mit unterschiedlichen Materialien. Mittels der farbigen Konturen hebt sie das Motiv auf verschiedene Abstraktionsebenen. Interessant: die vordergründige Unvereinbarkeit von naturalistischen Porträts und gestischer Abstraktion, von Präzision und unkontrollierten Impulsen andererseits.
Barbara Muhrs Fokus ist vor allem auf die Typologie der Figuren gerichtet, denen gewisse Charaktereigenschaften oder Verhaltensweisen zugeschrieben werden. In der Kunstgeschichte haben sich daraus oft bestimmte Typen ausgebildet, deren Äußeres mit ihrem Wesen unbewusst verbunden werden. Barbara Muhrs These: Als Betrachter sind wir uns oft nicht im Klaren, wie sehr wir kulturell von „Typen“ und „Kategorien“ geprägt sind. Das nutzt sie künstlerisch aus, indem sie die Assoziationen antizipiert oder konterkariert. Dabei rekurriert sie auf zeitgenössische Modelle, auf Requisiten aus dem Hier und Heute ihrer Generation.
Gegenwart und Flüchtigkeit sind Faktoren, die den jugendlichen Figuren im Vorhinein eingeschrieben sind. Dokumentation und Impression, Beobachtung und Erinnerung vermischen sich und eine Momentaufnahme wird zum Denkmal erklärt. Die Stilistik ihrer Malerei spiegelt dieses Aufeinandertreffen von Tragik, Komik und Banalität wider, indem Barbara Muhr in Mischtechnik von Acryl- und Ölfarben, Kreiden, sowie gesprayten Graffitielementen und Klebebändern eine Bandbreite an Realitätsebenen konstruiert.
Barbara Muhr, Zhao Bin, Katharina Claudia Dobner, Wolfgang Domröse
Anima/l
26. September bis 07. November 2026
Warum tauchen Tiere eigentlich so oft in der Kunst auf? Die Antwort ist: Weil sie Geschichten erzählen. Schon seit Tausenden von Jahren malen, zeichnen und formen Menschen Tiere – mächtige Löwen, schlaue Füchse, prunkvolle Pferde, geheimnisvolle Eulen, farbenfrohe Schmetterling, giftige Schlangen und natürlich immer der Rassehund als Gefährte des Menschen. Tiere stehen als Symbol für Status, Tiere stehen als Symbol für seelische Zustände des Menschen. Tiere verkörpern das Schweben zwischen Traum und Realität, stehen für spirituelle Reinheit, aber auch für das Abgründige im Menschen.
In dieser Ausstellung kannst du entdecken, wie zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Kulturkreisen Tiere in ihren Werken darstellen und welche Botschaften darin versteckt sind.
Spannend, wie der Maler Zhao Bin aus China den Pandabären als alter ego benutzt.
Überwältigend Barbara Muhrs Triptychon „The law of the jungle“.
Faszinierend Wolfgang Domröses Bilderwelten aus Fischen, Schildkröten, Reptilien und Fabelwesen.
Fantasievoll Katharina Claudia Dobners Symbiose von Tier und Mensch / Mensch und Tier.
Eine Ausstellung mit starken Bildern, die berühren, die vielleicht auch verstören, die einen in jedem Fall innehalten lassen. Eine Einladung, die höchst individuelle Bildsprache von vier herausragenden Künstlerinnen und Künstlern kennenzulernen, vielleicht auch eine Entdeckungsreise ins eigene Denken und Fühlen.

Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag 11 – 17 Uhr Samstag 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Schaulager Galerie Erdel
Am Schallern 4
93047 Regensburg
GALERIE ISABELLE LESMEISTER
Beatrice Pediconi
The pine appears to listen, the fir to wait
30. April bis 1. August 2026
Mit The pine appears to listen, the fir to wait zeigt die Galerie Isabelle Lesmeister die erste Einzelausstellung der italienischen Künstlerin Beatrice Pediconi (*1972 in Rom, Italien).
Pediconi widmet sich den poetischen Möglichkeiten von Licht, Zeit und Material. Wasser dient ihr dabei als zentrales Medium, um subtile, schwebende Bildräume zu erzeugen, die von Vergänglichkeit, Fragilität und Übergangszuständen erzählen. Durch das bewusste Verändern von Materialien und Prozessen erforscht Pediconi experimentell neue visuelle Möglichkeiten. Die Künstlerin überträgt feine Emulsionen von Polaroids auf farbig pigmentierte Leinwände und Papier. Diese minimalistischen, organischen Formen erinnern an florale Erscheinungen und stehen als poetische Zeugnisse von Verlust, Erneuerung und Hoffnung.
Der Titel der Ausstellung entstammt einem Aphorismus von Friedrich Nietzsche und evoziert eine stille, beinahe meditative Wahrnehmung der Natur, in der Bäume zu Trägern von Zeit, Aufmerksamkeit und Erwartung werden. Ähnlich wie Nietzsches Bäume scheinen Pediconis Bilder zugleich aufmerksam und erwartungsvoll – sie halten einen flüchtigen Zustand fest, in dem Wahrnehmung, Zeit und Material miteinander in einen stillen Dialog treten.
CHROMA⼁BLAU
Andreas Amrhein, Ashwan, Christo, Giulia Dall’Olio, Roberto Ghezzi, Silvia Inselvini, Heinz Mack, Henri Matisse, Otto Piene, Nico Sawatzki, Johanna Strobel, Tomislav Topić und Angelika Tóth
6. August bis 19. September 2026
Kaum eine Farbe hat die Kunstgeschichte so nachhaltig geprägt wie Blau. Als kostbares Pigment des Ultramarins, als Symbol für Spiritualität, Unendlichkeit und Melancholie oder als Ausdruck von Licht, Natur und Imagination hat Blau Künstlerinnen und Künstler über Jahrhunderte hinweg begleitet und inspiriert.
Die Ausstellung CHROMA⼁BLAU vereint Werke von Andreas Amrhein, Ashwan, Christo, Giulia Dall’Olio, Roberto Ghezzi, Silvia Inselvini, Heinz Mack, Henri Matisse, Otto Piene, Nico Sawatzki, Johanna Strobel, Tomislav Topić und Angelika Tóth. Über Generationen und unterschiedliche künstlerische Positionen hinweg verbindet die gezeigten Arbeiten ihre überwiegend blaue Farbigkeit. Dabei reicht das Spektrum von lichten, transparenten Tönen bis zu tiefem Kobalt, Indigo und Ultramarin.
Malerei, Zeichnung, Fotografie und Arbeiten auf Papier treten in einen spannungsvollen Dialog. Kohle, Öl, Sprayfarbe und fotografische Verfahren begegnen silbernen, schwarzen, grauen oder erdigen Nuancen und erweitern das Blau um materielle und atmosphärische Dimensionen. Die Farbe wird dabei nicht zum monochromen Dogma, sondern zum gemeinsamen Ausgangspunkt einer vielstimmigen künstlerischen Auseinandersetzung.
CHROMA⼁BLAU versteht Blau als verbindendes Element über Epochen und Medien hinweg. Die Ausstellung lädt dazu ein, die vielfältigen Erscheinungsformen einer Farbe neu zu entdecken – als Pigment, als Licht, als Landschaft, als Erinnerung und als eigenständige bildnerische Sprache.
Vernissage: Mittwoch, 5. August um 19 Uhr
Johanna Strobel und Nico Sawatzki sind anwesend.
Birgit Nadrau und Norihiko Terayama
PINK SILENCE
26. September bis 15. November 2026
Die Werke von Birgit Nadrau und Norihiko Terayama entstehen aus einer Haltung der Konzentration und Wiederholung. Beide Künstler entwickeln ihre Arbeiten in langsamen, präzisen Prozessen, in denen Zeit zu einem sichtbaren Bestandteil des Bildes wird.
Birgit Nadrau verbindet Malerei mit Blattaluminium und knüpft damit an die
Tradition der Ikonenmalerei an. Das metallische Licht ist dabei nicht Hintergrund, sondern Bildraum – ein immaterieller Ort zwischen Naturbeobachtung und spiritueller Erfahrung. Ihre floralen Motive erscheinen wie fragile Erscheinungen, die sich zwischen Licht, Erinnerung und Vergänglichkeit entfalten.
Norihiko Terayama entwickelt seine reliefartigen Arbeiten aus einem ebenso ritualisierten Verfahren. Farbige Tropfen werden auf einen temporären Untergrund gesetzt, nach dem Trocknen einzeln gelöst und mit Insektennadeln auf dem Bildträger befestigt. Aus tausenden dieser Elemente entstehen vibrierende Oberflächen, deren Wirkung sich aus Rhythmus, Licht und Schatten entfaltet.
Obwohl sich Materialität und Bildsprache deutlich unterscheiden, verbindet beide Positionen eine meditative Auffassung von Kunst. Wiederholung wird zum Erkenntnisprozess, Präzision zur Form der Achtsamkeit. Die Farbe Rosa bildet dabei den gemeinsamen Resonanzraum – nicht als Symbol, sondern als atmosphärisches Feld zwischen Körperlichkeit und Transzendenz, zwischen Stille und Energie. Pink Silence versteht sich als Einladung, Bilder nicht nur zu betrachten, sondern ihnen Zeit zu geben.

GALERIE ISABELLE LESMEISTER
Untere Bachgasse 7
93047 Regensburg
Di-Fr 11.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr Sa 11.00-16.00 Uhr
Kunst- und Gewerbeverein
100 Jahre Jahresschau
19. September bis 25. Oktober 2026
100 Jahre – 100 Bilder – 100 spannende Kunst-Geschichte(n)
Der Kunst- und Gewerbeverein gehört mit zu den ersten Kunstvereinen, die in Deutschland gegründet wurden. Seit 1838 engagieren sich Menschen dafür, dass die Kunst unters Volk kommt. Seit 1926 richtet der Kunst- und Gewerbeverein die attraktive „Jahresschau“ mit Fokus auf Kunst und Kunsthandwerk aus Niederbayern und der Oberpfalz aus. Seit 1996 wird ein Preis verliehen, für das interessanteste Kunstwerk einer Künstlerin, eines Künstlers unter 40 Jahren.
Tauchen Sie ein in die Bilderwelten eines Jahrhunderts: Landschaftsdarstellungen, Selbstportraits, zarte sowie archaisch anmutende Skulpturen, experimentelle Fotografien und konzeptionelle Arbeiten.
Das Erleben von Kunst als Konstante im wilden Wandel eines Jahrhunderts, angefangen mit Lina Ammer 1926 bis zur U40-Kunstpreträgerin Anja Bader 2025. Überraschend oft, welche Künstler bei der Jahresschau eingereicht haben, wie die Lebenswege verlaufen sind.
Dank zahlreicher Leihgaben aus den Museen der Städte Regensburg, Landshut, Neumarkt, des Bistums Regensburg, des Freistaats Bayern sowie privater Leihgeber sind Ihnen in einmaliger Weise Kunstschätze zugänglich, wie man sie selten zu Gesicht bekommt.
Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation. Während der Laufzeit der Ausstellung veranstaltet der Kunst- und Gewerbeverein jeden Sonntag Führungen, Vorträge und Kunstgespräche.
Vernissage:
18. September ab 19:00 Uhr

Kunst- und Gewerbeverein
Ludwigstraße 6
93047 Regensburg
Neuer Kunstverein
»Menschenkette«
Jürgen Huber
17. Juli bis 2. August 2026
Ausstellungsdauer: 17. Juli bis 2. August 2026
Andreas Szöke
PATHOLOGIE
26. September bis 25. Oktober 2026
Die Ausstellung Pathologie präsentiert Zeichnungen, Collagen, Lithografien und Objekte von Andreas Szöke. Der Künstler studierte Humanmedizin und arbeitet als Pathologe in Köln. Die Verbindung von medizinischer Forschung, anatomischer Kenntnis und künstlerischer Praxis bildet einen wesentlichen Ausgangspunkt seines Schaffens. Dabei geht es jedoch nicht um die wissenschaftliche Illustration des Körpers, sondern um dessen künstlerische Befragung und Neuinterpretation.
Die intensive Beschäftigung mit Anatomie und körperlichen Strukturen prägt viele seiner Arbeiten. Aus Beobachtungen des menschlichen Organismus entwickelt Szöke Bildfindungen, die zwischen Präzision und Verfremdung oszillieren. Körperteile werden zerlegt, verschoben oder neu zusammengesetzt. Auf diese Weise entstehen Bildräume, in denen Vertrautes und Fremdes, Sichtbares und Verborgenes miteinander in Beziehung treten.
Die dargestellten Körper erscheinen mitunter ihrer ursprünglichen Funktion enthoben und eröffnen zugleich neue Perspektiven auf das Lebendige. Trotz der oft realitätsfernen und ungewöhnlich wirkenden Motive bewahren die Arbeiten eine unmittelbare Präsenz. Sie bewegen sich zwischen wissenschaftlicher Beobachtung, bildnerischem Experiment und poetischer Imagination. Die eigenwilligen formalen Setzungen laden dazu ein, die Werke nicht als feste Aussagen zu lesen, sondern als offene Denk- und Wahrnehmungsräume. So entsteht für die Betrachterin, den Betrachter die Möglichkeit, individuelle Assoziationen zu entwickeln und eigene Deutungen des Gesehenen zu finden.
Begleitet wird die Vernissage wieder mit der Gruppe LoBa2: Bertl Wenzl (Saxophone) und Stephan Brandl (Gitarren).

Öffnungszeiten: Fr: 18.00 bis 20.00 Uhr, Sa und So: 14.00 bis 18.00 Uhr
Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4
93047 Regensburg
GALERIE CLAUS
RAINER & HANNA
Michael Friedel
30. Juli 2026 bis 7. November 2026
VERNISSAGE 30.7.2026 um 19.00 Uhr
Rainer Maria Fassbinder, Hanna Schygulla, der Clan, die Filmwelt der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er. Es war eine Zeit des Umbruchs, in der sich die alte Welt mit den ersten Ausläufern des neuen technischen Zeitalters mischte, Es lag aber auch Revolutionäres in der Luft, in dem geteilten Deutschland, mit den alten Eliten und einer hochpolitischen jungen Generation.
Rainer Maria Fassbinder steht wie kaum jemand aus der Filmbranche als ikonische Figur sinnbildlich für diese Zeit voller Gegensätzen. Hier entstand eine neue Strahlkraft des deutschen Films, die sich von der saturierten Gemütlichkeit des Wirtschaftswunders befreite. Fassbinder war wie ein Besessener in seinem Schaffen, dreht über 40 Filme in seinem zu kurzen Leben. „Angst essen Seele auf“, „Die Ehe der Maria Braun“ oder „Effi Briest“ schrieben Filmgeschichte. Er selbst lebte ein kompromissloses Leben, abseits der Bürgerlichkeit, „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin…“ ist eines seiner meistzitierten Aussprüche.
Die Galerie Claus zeigt eine Selektion außergewöhnlicher Analogphotographien aus den 1970er Jahren, aufgenommen von Michael Friedel. Wir sehen Fassbinder in seiner Clan-Umgebung und in Rom, die Schygulla, schön und verletzlich, Klaus Kinski und Gunter Sachs. Friedel fängt die Person in dieser Zeit des Umbruchs ein, inszeniert und charakterisiert sie. Die Bilder sind ikonisch, einzigartig, rebellisch und harmonisch zugleich. Sie sind kunstvolle Zeitdokumente.
Michael Friedel (*1935 Berlin) reüssierte schon früh mit Photoserien von Sophia Loren und Elvis Presley. Er arbeitete als Stern Reporter in unterschiedlichen Krisengebieten, lebte für GEO Buchprojekte jahrelang mit Naturvölkern, hat neben zahlreichen Ausstellungen, diverse vielbeachtete Photobücher veröffentlicht und bereits in den 1950er Jahren Auszeichnungen erhalten.
Michael Friedel hat ein einzigartiges Archiv mit künstlerischer Photographie erschaffen, mit Momenten der Kultur- und Zeitgeschichte.
Er wird bei der Vernissage am 30.Juli anwesend sein.
GALERIE CLAUS
Am Schallern 2
93047 Regensburg
www.galerieclaus.de
Do 15-18 Uhr und Sa 11-14 Uhr
galerie konstantin b.
Herbstauslese 26
Künstler*innen der Galerie
5. September bis 12. Dezember 2026
Zu Beginn der Herbstsaison zeigt die galerie konstantin b. in diesem Jahr wieder eine Herbstauslese. Es werden Kunstwerke von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und aus ganz Deutschland in der Galerie präsentiert. Mit Fotografie, Malerei, Zeichnung, Illustration, Skulptur und Objekt bilden die Arbeiten einen Querschnitt über das im Laufe der vergangenen Jahre Gezeigte und vermitteln so einen Einblick in das Programm der Galerie.
Folgende Künstlerinnen und Künstler der Galerie sind unter anderem mit mindestens einer Arbeit vertreten:
Alois Achatz (Eitlbrunn): Helliogravüre,
Stephan Allgöwer (Regensburg): Illustration,
Matthias Brandl (Essen): Fotografie,
Claudia Doderer (Berlin): Papierarbeiten,
Christoph Drexler (München): Malerei,
Matthias Eckert (Regensburg): Objekt,
Peter Engel (Regensburg): Malerei/ Zeichnung,
Bettina Glas (Nittendorf): Malerei
Heinrich Glas (Nittendorf): Skulptur/ Zeichnung,
Renate Höning (Regensburg): Papierarbeiten
Franz Janetzko (Fürth): Objekt,
Notburga Karl (Nürnberg): Objekt
Christina Kirchinger (Regensburg): Druckgrafik,
Christian Korte (Mainz): Malerei/Zeichnung
Willem Julius Müller (Stuttgart): Malerei,
Vincent Pollak (Regensburg): Objekt/Druckgrafik
Tobias Stutz (Bonn): Malerei,
Birgit Szuba (Regensburg): Fotografie
Florian Toperngpong (Regensburg): Objekt,
Petra Wilhelm (Regensburg): Fotografie /Malerei
Liz Zitzelsberger (Regensburg): Collagen

Die galerie ist jeden Freitag von 16.00 bis 21.00 Uhr und jeden Samstag von 11.00 bis 14.00 Uhr geöffnet und nach Vereinbarung.
galerie konstantin b.
Am Brixener Hof 11
93047 Regensburg
Telefon: 0179 322 00 64
PINA – DIE KLEINE PINAKOTHEK IM ALTSTADTQUARTIER MÜNCHNER HOF
PINA – DIE KLEINE PINAKOTHEK IM ALTSTADTQUARTIER MÜNCHNR HOF
Tändlergasse 9
93047 Regensburg
schmuck galerie hannah rembeck
GEDOKmuc
26. September bis 10. Oktober 2026
Die Schmuck Galerie Hannah Rembeck und die GEDOKmuc, die größte interdisziplinäre Künstlerinnenorganisation Europas, laden gemeinsam zu dieser Ausstellung ein.
Im Zentrum stand ein offenes Bewerbungsverfahren für Schmuckkünstlerinnen. Wer einreichen wollte, sollte sich dem Thema „Frei zu sein“ auf eigene Weise annähern: tastend, suchend, manchmal auch widerständig. Denn Frei zu sein heißt zunächst, sich zu lösen. Von vertrauten Formen. Von Techniken, die man gelernt hat. Von Regeln und Sicherheiten, die über Jahre gewachsen sind.
Das kann bedeuten, Umwege zu gehen oder ein Material neu zu entdecken, ohne zu wissen, wohin der Prozess führt. Es ist eine Suche nach einer Formensprache, die sich nicht festlegen lässt, sondern sich erst im Tun zeigt. Freiheit endet aber nicht beim eigenen Arbeiten. Wer als Künstlerin einen eigenen Weg geht, nimmt auch Raum ein, der lange nicht selbstverständlich war. Schmuck liegt dabei direkt am Körper und kann genau deshalb Haltung zeigen, Identität tragen, Veränderung sichtbar machen.
Damit reiht sich die Ausstellung in eine lange Tradition von Frauennetzwerken in der Kunst ein, die für Mut, die Vereinbarkeit von Kind und Karriere und Solidarität unter Künstlerinnen stehen.
Über die Auswahl entschied eine Jury aus Hannah Rembeck, Cassandra Fritzsche, Margit Huber (GEDOKmuc), Petra Hölscher (Die Neue Sammlung – The Design Museum) und Bettina Dittlmann (Goldschmiedin).

schmuck galerie hannah rembeck
hinter der Grieb 9
93047 Regensburg
Kunstkontor Westnerwacht
Hans Meid (1883-1957) „GROSSES THEATER“ – Die Othello
und Don-Juan-Zyklen (1911/12) und weitere Kaltnadel
Radierungen seiner Hauptschaffenszeit 1910 bis 1926
19. September bis 19. Dezember 2026
„Hans Meid war ein deutscher Maler, Buchillustrator, Berliner und Stuttgarter Akademieprofessor und vor allem sehr bedeutender Graphiker (Schwerpunkt Kaltnadelradierung). Er ist der wichtigste Vertreter des deutschen Impressionismus im Bereich der Graphik. Seine drei großen Kaltnadel-Radierzyklen zu Shakespeares Othello 1911, Mozarts Don Giovanni 1912 und zur Bibel 1916-1926 gehören zu den Höhepunkten der Druckgraphik des 20. Jahrhunderts.“ (Wikipedia) Was die aktuelle Online-Enzyklopädie Wikipedia zu einem Künstler des beginnenden 20. Jahrhunderts zu sagen hat, bestätigt sich in der kunstkritischen Literatur der Zeit, die Hans Meid in einem Atemzug mit Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt nennt. Heute ist er vor allem Kunsthistorikern bekannt, in der kulturinteressierten Öffentlichkeit spielt er eigentlich keine wesentliche Rolle. Die Gründe hierfür wurden vielfach diskutiert und sind wohl darauf zurück zu führen, dass Meids Arbeit auf Schwarz-Weiß-Tiefdruckgraphik konzentriert war, er kaum als Maler in Erscheinung getreten ist und in späteren Jahren etwa ab 1926 die Buchillustration sein Haupttätigkeitsfeld darstellte.
Bis heute werden immer wieder Versuche unternommen, sein Werk bekannter zu machen: letzte große Museumsausstellungen fanden 2019 (Lübeck), 2015 (Osnabrück, Konstanz) und 2008 (Berlin, Frankfurt) statt.
Mit der Aufnahme Hans Meids in das Ausstellungsprogramm kann das Kunstkontor künftig die drei wichtigsten gleichzeitigen Strömungen der deutschen bildenden Kunst des ersten Jahrhundertdrittels durch bedeutende Vertreter zeigen: den Realismus Erich Wolfsfelds, den Impressionismus Hans Meids und den Expressionismus Josef Achmanns.

KUNSTKONTOR WESTNERWACHT
Emanuel Schmid M.A.
Weintingergasse 4
93047 Regensburg
Gallery Panta Rhei
Die Kunst im ständigen Wandel
Jordana Rae Gassner, Bernhard Rauch
Aufbau: Vision – Texture – Form
26. September bis 10. Oktober 2026
Kunst im ständigen Wandel bei Gallery Panta Rhei, ein Ort der Kommunikation, Durch regelmäßige Veranstaltungen unter dem Titel „Kunst und Wissenschaft im Dialog.“ Wir wollen einen Ort des Austausches schaffen, an dem spannende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Öffentlichkeit, Kunst und Wissenschaft zusammenkommen und Themen im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft diskutieren. Inspiriert durch interessante Impulsbeiträge sollen sie sich im anregenden Rahmen der Kunstgalerie begegnen.
Im Rahmen des Regensburger Galerienabends lädt die Gallery Panta Rhei zu einer besonderen Ausstellung ein und präsentiert neue Werke von zwei sehr unterschiedlichen, aber auf ihre Weise faszinierenden Künstler*innen: Bernhard Rauch und Jordana Rae Gassner. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Eindrücke, Gespräche und neuer Perspektiven – in der Gallery Panta Rhei, wo Kunst stets im Fluss bleibt.
Bernhard Rauch wiederum bringt mit seinen materialbetonten Arbeiten Bewegung ins Spiel. Er überschreitet bewusst die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur, seine Werke changieren zwischen abstrakter Bildsprache und greifbarer Haptik. Sie fordern zur aktiven, sinnlichen Auseinandersetzung auf.
Jordana Rae Gassner beschäftigt sich in ihren farbintensiven Ölgemälden mit Themen wie Identität und Metaphysische Realität. Ihre kraftvollen Arbeiten zeichnen sich durch dichte Ölfarbe Schichtungen und Farbe Tiefe aus – sie schaffen emotionale Resonanzräume, in denen Betrachtende verweilen und reflektieren können.

Geöffnet: Dienstag 14 – 18 / Mittwoch & Donnerstag 10 – 12 / Freitag 15 – 19 / Samstag 11 – 16
Gallery Panta Rhei
Watmarkt 4
93047 Regensburg
Außerdem:
KunstvereinGRAZ
Emil Borgeest
PROSPECTS [ENDE IN SICHT]
26. September bis 18. Oktober 2026
Bühnenprospekte sind großformatige Malereien, die vor allem in Theatern eine Verwendung finden. Ihre Motive ergänzen häufig die geschlossene Architektur eines Bühnenraums mit dem Abbild einer natürlichen Umgebung bzw. eines Horizonts. Anhand dieses Widerspruchs und eines Bildes, das zu groß für den Ausstellungsraum zu sein scheint, untersucht die Installation das Verhältnis von Imagination und Wirklichkeit. Wie lässt sich von einer Welt erzählen, die zu groß ist, als dass sie sich darstellen lässt? Was wird gesehen und was wird imaginiert? Die Ausstellung wird am Galerienabend durch eine Performance ergänzt. Auf der Suche nach Trost widmet sich Emil Borgeest gemeinsam mit dem Drehleierspieler Jakob Steinmann der Fiktion. Ein melancholisches Spektakel, das die Zuschauenden dazu einlädt, nicht nur die gezeigte, sondern auch eine eigene [und alternative] Welt zu imaginieren! (Textbeitrag: Nora Strömer)
Nach einer Ausbildung in Ballett und zeitgenössischem Tanz studierte Emil Borgeest Schauspiel in Leipzig. Seit 2022 studiert er an der Akademie der Bildenden Künste Wien Bühnengestaltung bei Nina von Mechow. In seiner künstlerischen Arbeit bewegt er sich bewusst zwischen verschiedenen Rollen und arbeitet als Schauspieler, Regisseur, Performer, Tänzer sowie als Bühnen- und Kostümbildner.
Die Performance findet am Galerienabend, 26.09.2026, dreimal statt: um 19:00, 20:00 und 21:00 Uhr. Da der Einlass begrenzt ist, empfehlen wir etwas früher vor Ort zu sein.

Rote-Hahnen-Gasse 6
93047 Regensburg
Stadelgalerie Andreasstadel
Cristina Friedl
STADEL TEMPORÄR
25. September bis 27. September 2026
Cristina Friedl erforscht in ihrem künstlerischen Schaffen Spannung und Beziehung im Raum, grafische Präsenz sowie Ästhetik. Inspiriert von der japanischen Kultur, dem Minimalismus, Expressionismus und dem Skurrilen entstehen Serien und Installationen, die von der Subtilität zwischenmenschlicher Beziehungen und vom Träumen erzählen. Ihre bevorzugten Ausdrucksformen sind Collage, Malerei, Linoldruck, Tuschezeichnung und Textil.
In der Stadelgalerie präsentiert Cristina Friedl zum Galerienabend eine neue Collagenserie, deren Thema sehr persönlich ist. Sie beschreibt die Sehnsucht der Protagonistin, eines kleinen Mädchens, Künstlerin zu werden. Dieser Traum begleitet sie still und beharrlich, auch als sie heranwächst. Das Leben nimmt seinen Lauf, fordert die Protagonistin heraus, und sie schenkt selbst neues Leben. Als ihre Ehe schließlich in Trümmern liegt, scheint der Traum ferner denn je. Und doch bricht sich diese Sehnsucht immer wieder Bahn und findet Ausdruck in Collagen, Gemälden und Skulpturen, bevor sie erneut von den Anforderungen des Alltags verschlungen wird.
Die Collagenserie erzählt vom Ringen der Künstlerin mit Hürden, Gefahren, Verlockungen und wohlmeinenden Ratschlägen auf ihrem Weg. Sie ist zugleich eine Ermutigung an kleine Mädchen, junge Frauen und nicht zuletzt an ihre eigenen Töchter, den eigenen Träumen zu folgen – hinzufallen, aufzustehen, weiterzugehen und sich niemals aufzugeben.
Cristina Friedls Ausstellung bildet den Auftakt der Ausstellungsreihe „Stadel temporär“, die bis in den Dezember läuft und jedes Wochenende eine andere künstlerische Position in der Stadelgalerie präsentiert.
Stadelgalerie
Künstlerhaus Andreasstadel
Andreasstraße 28, 93059 Regensburg
KUNSTRAUM Sigismundkapelle
Toni Kiss
MONSTER /// LEBEN – TOD – PER DU
23. September bis 17. Oktober 2026
Die Ausstellung präsentiert frühere und neue Arbeiten, die miteinander in Dialog treten und sich gegenseitig reflektieren.
In der raumgreifenden Installation von Toni Kiss im KUNSTRAUM Sigismundkapelle türmen sich Erinnerungen, Bilder, Eindrücke und wiederkehrende Motive übereinander auf.
Stoffobjekte, Installationen, Collagen, hinter Plastikschichten eingeschlossene Objekte, Haufen aus totem Kunststoff, die wie ein organisches System wachsen, verschiedene Medien.
Monster, Keimlinge, Seelenlandschaften, therapeutische Gags, Erinnerungscollagen.
Werke, die durch Kleben, Zeichnen, Malen, Nähen und Knoten entstanden sind. Knoten, wie Aussagen, wie ein Punkt am Ende eines Satzes.
artist statement:
Sadistischer Charme trifft auf zynisches Lächeln; die Verkörperung einer Farce, kreiert aus verschiedenen Materialien.
Oberflächen und Begriffe sind gleichermaßen ekelerregend und verführerisch. Lüsternheit und Ironie durchdrungen von schauderhaften Gefühlssensationen in einer surrealen Welt, bis zum Punkt an dem Schrecken und Sinnlichkeit verschmelzen; ein Gewirr von Illusionen. Die Objekte entfalten sich in ihrem Antagonismus, sie erscheinen zugleich spröde und doch geschmeidig, elegant und trotzdem wild oder spiegeln ein Zusammenspiel zwischen organisch und anorganisch wider.
Toni Kiss hat bis 2017 in Budapest/ Ungarn Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste studiert und ihren Abschluss in Malerei und Kunstpädagogik gemacht.
Sie lebt und arbeitet in Ostbayern und stellt ihre Arbeiten in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen aus.

KUNSTRAUM Sigismundkapelle
im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais
Haidplatz 8
93047 Regensburg
Öffnungszeiten Mi-Fr: 17:00-19:00 Uhr, Sa: 11:00-16:00 Uhr
GALERIE ST. KLARA
Christian Rebhan
sehen und gehen
24. September bis 25. Oktober 2026
Christian Rebhan sammelt seit 30 Jahren Brillen. Zu seiner Sammelleidenschaft kam er durch ein Zeitungsinserat, seither hat der Künstler mehrere tausend Brillen, optische Brillen und auch Sonnenbrillen, gesammelt. Zu fast jeder Brille hat Rebhan eine Geschichte. Brillen werden als Teil von Rebhans Leben auch Teil seines künstlerischen Werks, das sich durch die Darstellung und den Ausdruck von Sehnsüchten, Leidenschaften, Wünschen und Interessen auszeichnet.
Die Füße von Frauen und Männern faszinieren den Künstler. Die faszinierende Anatomie und Funktion des menschlichen Fußes stellt Christian Rebhan in seinen Bildern gekonnt dar. Menschen, deren Füße ihm besonders gefallen, bekommen Fußportraits mit Widmung. Die Brille als Hilfsmittel um gut zu sehen, den Durchblick zu haben und die Füße als unsere Transportmittel, die auch im Sprachgebrauch Ausdruck finden. Etwas hat Hand und Fuß, ist fußläufig erreichbar- oder erweitert- auf den eigenen Beinen stehen.
Beides wichtige „Instrumente“, um gut durchs Leben zu kommen und so bedeutungsvoll, dass ein künstlerisches Werk daraus wird.
Christian Rebhan wurde 1966 in Vöcklabruck, Oberösterreich geboren. Sein skurril-künstlerischer Ausdruck wurde bereits zu Anfang seiner Arbeit sichtbar. Seine künstlerische Arbeit ist von Erinnerungen und Sehnsüchten getragen und wird von einer intensiven Auseinandersetzung mit Gefühlen, Wünschen und Befindlichkeiten gespeist.
Seine Werke finden sich in nationalen und internationalen Sammlungen und waren und sind Teil
zahlreicher Ausstellungen.
Städtische Galerie im Leeren Beutel
Frictions on Landscapes (Gruppenausstellung mit Werken von Barbara Wimmer-Bulin, Caterina Rossato, Mahroo Movahedi, Andrina Jörg)
20. Juni bis 6. September 2026:
„REMIX Fools Hands / Narrenhände“ verwandelt Günther Kemp
25. Juni bis 6. September 2026
Mit der Ausstellung „REMIX Fools Hands / Narrenhände“ verwandelt Günther Kempf das 1. Obergeschoss der Städtischen Galerie im „Leeren Beutel“ in ein temporäres Gesamtkunstwerk. Die weiß gestrichenen Wände werden zur unmittelbaren Arbeitsfläche des Künstlers. Im Verlauf der Ausstellung entsteht ein Werk, das wächst, sich wandelt und mit dem Ende der Präsentation unwiederbringlich verschwindet.
Der freischaffende Künstler Günther Kempf ist Maler, Bildhauer und Musiker. Seit mehr als 30 Jahren begeistert er das Regensburger Publikum mit seinen Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen. Spuren seiner unverwechselbaren Bildsprache finden sich auch im Regensburger Stadtraum, wo seine großformatigen Fassadenarbeiten vielen Menschen im Alltag begegnen.
Ausgehend von der Bildsprache des Comics, insbesondere der belgisch-französischen Schule, entwickelte Günther Kempf seine eigenwillige künstlerische Sprache zwischen Figuration, Symbolik und malerischer Geste. Seine Arbeiten erscheinen direkt, frei und voller erzählerischer Energie. Was sonst als Regelbruch verstanden werden könnte, wird hier zum Ausgangspunkt eines freien künstlerischen Prozesses, wie auch das Konzept der Ausstellung beweist.
Der Titel der Ausstellung greift das alte Diktum „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“ auf und verwandelt es schöpferisch produktiv. Bei Günther Kempf wird die Wand selbst zum Träger der künstlerischen Arbeit. Der Ausstellungsraum wird zum Schauplatz eines offenen Prozesses, in dem Kunst nicht als abgeschlossenes Objekt erscheint, sondern als flüchtiges Ereignis im Hier und Jetzt.
Wie ein Konzert oder eine Performance gehört diese Ausstellung für eine begrenzte Zeit der Gemeinschaft und dem Ort, an dem sie entsteht. Sie ist nicht auf Dauer angelegt und stellt damit auch die Frage nach dem Wert des erlebten Moments: Was bleibt, wenn die Kunst verschwindet?
Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, ab 19 Uhr lädt die Städtische Galerie im „Leeren Beutel“ zum INTRO/Auftakt der Ausstellung ein und verspricht einen Abend voller Überraschungen.

Städtische Galerie im Leeren Beutel
Öffnungszeiten Di – So 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Save the Date
Regensburger Galerienabend am 23. September 2027
18-23 Uhr


