Die Regensburger Galerienlandschaft ist bunt und vielfältig. Hier finden Sie alle aktuellen Ausstellungen der Regensburger Galerien. Tauchen Sie ein in die lebendige Galerienszene der Stadt, es lohnt sich.
ART AFFAIR MARILYN 100
The lost Photographs by Allan Grantung 12. Juni bis 05. Juli 2026
Kaum eine Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts hat die Welt so nachhaltig geprägt wie Marilyn Monroe. Am 1. Juni 1926 geboren, würde die unvergessliche Ikone in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern – ein Anlass, den die Galerie Art Affair zum Ausgangspunkt einer besonderen Ausstellung macht und Sie herzlich einlädt, im Rahmen einer exklusiven Preview außergewöhnliche Fotografien des Weltstars zu erleben. Der renommierte LIFE-Magazin-Fotograf Allan Grant hielt diese Aufnahmen im Juli 1962 in Marilyns Privathaus fest – wenige Wochen vor ihrem Tod. Die Bildserie aus der amerikanischen Sammlung „Marilyn: The Lost Last Photos & Interview” wurde bislang nicht veröffentlicht und zeigt die Schauspiel-Ikone in bisher nie gesehenen Momenten.
Allan Grant zählt zu den bedeutendsten visuellen Chronisten seiner Zeit. Neben Marilyn Monroe porträtierte er die großen Legenden Hollywoods – darunter Audrey Hepburn, Elizabeth Taylor, Dean Martin, Kirk Douglas, Paul Newman und James Dean.
Bereits 1962 griff der amerikanische Pop-Art-Künstler James Francis Gill auf Grants Fotografien zurück, um sein ikonisches Marilyn Triptychon zu schaffen. Jetzt, mehr als sechzig Jahre später, wurde Gill erneut gebeten, die bis dato unveröffentlichten Aufnahmen als Vorlage für ein neues Triptychon zu nutzen. Neben einer streng limitierten Edition dieses Werks werden in unserer Ausstellung weitere Unikate und Editionen des 91-jährigen Künstlers zu sehen sein. Neben Gill und Grant zeigt „Marilyn 100“ weitere Marilyn-Werke internationaler Künstler, u.a. von Andy Warhol, Dan Pyle und SAXA.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 12. Juni 2026, um 19 Uhr statt.
artspace Galerie Erdel Kunstprojekte 26. Februar bis 18. April 2026
Im artspace zeigt Wolf Erdel bis 18. April eine Vorausschau auf seine kommenden Kunstprojekte.
Mit von der Partie ist natürlich Renate Christin, neben Hélène de Beauvoir die zweite große Europäerin unter den Künstlerinnen der Galerie. Renate Christin feiert im Sommer ihren 85. Geburtstag im artspace und dazu gibt es eine schöne Geburtstagsausstellung.
Europa bleibt auch weiterhin ein übergeordnetes Thema. Denn auch Juan Fernando de Laiglesia, Kunstprofessor und Philosoph kommt 2026 mit einer neuen Ausstellung in die Galerie Erdel. Zur Zeit arbeitet er konzeptionell an „Skulpturen in 10 Minuten“. Ein Experiment unter der Maßgabe, Alltagsgegenstände in Assemblagen zu verwandeln. Ein philosophisch-alchemistischer Prozess oder upcycling plus ultra. Kosmisch ist Juan Fernandos Beitrag in der Preview mit seinen Zyklus zu den emotionalen Phasen des Mondes.
International auch die Ausstellung mit Zhao Bin, der wieder einen längeren Arbeitsaufenthalt angekündigt hat. Seine aktuellen Arbeiten zeichnen sich durch Traumwelten, Projektionsflächen und Freiräume aus.
Auch Werke von Heiner Riepl sind in der Preview mit dabei. Seine farbkräftigen Kompositionen haben das Landshuter Publikum im Januar 2026 nachhaltig beeindruckt.
Natürlich darf auch Wolfgang Domröse nicht fehlen, der freche Freigeist, der munter vom Mesozoikum durch die Weltgeschichte reist und uns mitnimmt in farbenfrohe Bilderwelten mit Tiefgang, Frohsinn und Hintersinn.
Eröffnung: Donnerstag, 26. Februar um 19 Uhr im artspace, Fischmarkt 3. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 11-17 Uhr und Samstag von 11-15 Uhr u.n.V.
artspace der Galerie Erdel Fischmarkt 3 93047 Regensburg
Schaulager Erdel
Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag 11 – 17 Uhr Samstag 11-15 Uhr und nach Vereinbarung
Schaulager Galerie Erdel Am Schallern 4 93047 Regensburg
GALERIE ISABELLE LESMEISTER Beatrice Pediconi The pine appears to listen, the fir to wait 30. April bis 4. Juli 2026
Mit The pine appears to listen, the fir to wait zeigt die Galerie Isabelle Lesmeister die erste Einzelausstellung der italienischen Künstlerin Beatrice Pediconi (*1972 in Rom, Italien).
Pediconi widmet sich den poetischen Möglichkeiten von Licht, Zeit und Material. Wasser dient ihr dabei als zentrales Medium, um subtile, schwebende Bildräume zu erzeugen, die von Vergänglichkeit, Fragilität und Übergangszuständen erzählen. Durch das bewusste Verändern von Materialien und Prozessen erforscht Pediconi experimentell neue visuelle Möglichkeiten. Die Künstlerin überträgt feine Emulsionen von Polaroids auf farbig pigmentierte Leinwände und Papier. Diese minimalistischen, organischen Formen erinnern an florale Erscheinungen und stehen als poetische Zeugnisse von Verlust, Erneuerung und Hoffnung.
Der Titel der Ausstellung entstammt einem Aphorismus von Friedrich Nietzsche und evoziert eine stille, beinahe meditative Wahrnehmung der Natur, in der Bäume zu Trägern von Zeit, Aufmerksamkeit und Erwartung werden. Ähnlich wie Nietzsches Bäume scheinen Pediconis Bilder zugleich aufmerksam und erwartungsvoll – sie halten einen flüchtigen Zustand fest, in dem Wahrnehmung, Zeit und Material miteinander in einen stillen Dialog treten.
GALERIE ISABELLE LESMEISTER Untere Bachgasse 7 93047 Regensburg Di-Fr 11.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr Sa 11.00-16.00 Uhr
Kunst- und Gewerbeverein „Schnittmenge“ Axel F. Otterbach 25. April bis 07. Juni 2026
Am Freitag, den 24. April 2026 wird um 20 Uhr die Einzelausstellung „Schnittmenge“ des aus Bad Waldsee stammenden Künstlers Axel F. Otterbach eröffnet.
Bis zum 07. Juni werden Skulpturen und Objekte aus unterschiedlichem Material wie Marmor oder Granit gezeigt, aber auch Fotoarbeiten, Entwurfszeichnungen und sogenannte „Brandzeichnungen“, die in ihrer fast dreidimensionalen Eigenart die plastische Arbeit von Otterbach gleichwertig begleiten und erweitern.
Begrüßung: Tony Kobler, 3. Vorsitzender des Kunst- und Gewerbevereins Einführung in die Ausstellung: Thomas Warndorf
Raum – Zeit – Licht Der Titel der Ausstellung „Schnittmenge“ steht für die Zusammenfassung des künstlerischen Gesamtwerks von Axel F. Otterbach. 1948 geboren, folgte nach einem Bildhauer-Studium und der Ausbildung zum Restaurator ein Stipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg in Florenz und Carrara. Seither verfolgt er das Ziel, den fortwährenden Prozess seiner Auseinandersetzung mit Raum, Zeit und Licht für den Betrachter fühl- und erlebbar zu machen.
Axel F. Otterbach geht es um bildnerische Inhalte, die von Raum, Form und Oberfläche bestimmt sind. Dabei überrascht der Künstler oft mit ungewöhnlichen Materialien. Objekte, die wie Arbeiten aus Stahl erscheinen, bestehen tatsächlich aus Holzplatten mit aufwändig aufgetragenen Eisenfeilspänen. Licht spielt in seinem Werk eine zentrale Rolle, zuweilen sind seine Marmorobjekte an auslaufenden Kannten so schmal geglättet, dass das Licht sich nicht nur an den Kanten bricht, sondern den Stein zu einem „Lichtraum“ wandeln kann. Dieser Effekt wird bei manchen Arbeiten durch Goldaufträge noch verstärkt, die auch in den Metall-Objekten eine Rolle spielen. Axel F. Otterbachs Schaffen strebt nach erlebbaren Licht-Raum-Bezügen. Er spricht davon, „gegen den Stein zu arbeiten“, wenn er Strukturen herausarbeitet und seinen Objekten einen Grad der Abstraktion verleiht, der erstaunlicherweise zu grundsätzlichen Formen der Naturhaftigkeit zurückführt.
Manche Objekte erweisen sich als Modelle für größere Arbeiten. Axel F. Otterbach ist im gesamten süddeutschen Raum für seine Großplastiken im öffentlichen Raum bekannt, zuletzt für den „Brückenstein“ in seinem Heimatort Bald Waldsee. Siebenundzwanzig zu einem Rundbogen zusammengefügte Steine, jeweils aus den EU-Mitgliedstaaten, symbolisieren die Statik und damit die Einheit Europas, ein weiterer Stein ist daneben platziert und erzählt vom Brexit.
Die zweidimensionalen Kohle- und Graphit-Zeichnungen sowie die Brandzeichnungen stehen in enger Verbindung zum dreidimensionalen Werk. Manchmal handelt es sich tatsächlich um Entwürfe, es sind aber auch Zeichnungen parallel zur Arbeit an der Großplastik entstanden, als auch nach der fertigen Skulptur.
Begleitprogramm zur Ausstellung Führungen in Kooperation mit der VHS Regensburg Stadt: 26. April und 17. Mai um 14 Uhr mit Tony Kobler. Kosten: 6 Euro (keine Ermäßigung möglich) zuzüglich Eintritt 4 / 2 Euro. Treffpunkt am Besucherempfang.
Die Ausstellung läuft vom 25. April bis zum 24. Mai 2026 und ist täglich außer Montag von 12-18 Uhr geöffnet. Die Ausstellungsräume befinden sich im 1. Stock in der Ludwigstraße 6 und sind barrierefrei zugänglich. Der Eintritt beträgt 4 Euro (2 Euro ermäßigt). Für die Mitglieder des Vereins als auch des deutschen Verbandes der Kunstgeschichte ist der Eintritt frei.
Kunst- und Gewerbeverein Ludwigstraße 6 93047 Regensburg
Neuer Kunstverein »All the small things« Sabine Beyerle 13. Juni bis 12. Juli 2026
Vernissage »All the small things« von Sabine Beyerle am Freitag, 12. Juni 2026 | 19 Uhr im Kunstraum des Neuen Kunstverein Regensburg e.V., Schwanenplatz 4 . Einführung und Künstlergespräch: Peter Gigglberger
Im Anschluss, gegen 20:30 Uhr, präsentiert Wagner Moreira gemeinsam mit fünf Tänzer*innen des Staatstheater Regensburg im Rahmen der Tanzperformance „Tanz dahoam“ einen besonderen künstlerischen Beitrag.
Öffnungszeiten: Fr: 18.00 bis 20.00 Uhr, Sa und So: 14.00 bis 18.00 Uhr
GALERIE CLAUS Frauenbilder 11. April bis 3. Juli 2026
„Frauenbilder“ zeigt Fine Art Photographie von vier jungen Künstlerinnen aus Berlin, die erstmalig gemeinsam in Regensburg in einer Sammelausstellung unterschiedliche Aspekte der Weiblichkeit präsentieren.
Cherie Birkner zeigt in ihren hedonistischen Bildern die Femme pur. Die Frau erscheint oberflächlich objekthaft, strahlt dabei jedoch eine starke und selbstbewusste Präsenz, sowie eine Lust nach Freiheit aus. Die Photographin zeigt das Feminine überzeichnet, ohne dass sie es persifliert. Die Bilder behalten dabei eine eigene Ästhetik und starke Aussagekraft mit Wiedererkennungswert.
Die Photographien von Veronika Hubert Natter bestechen durch eine farbintensive, retrospektiv anmutende Bildkomposition, die den Betrachter in eine vergangene und doch reale Welt hineinzieht. Es ist eine Farbenwelt, die in der Anmutung zwischen Popart und Tarantino- Film angesiedelt ist, mit einer harmonischen pastellfarbenen Oberfläche und dabei doch ein tiefes Gefühl hinterlassend, welches sich erst auf den zweiten Blick erschließt.
Janina Wagners Bilder bewegen sich thematisch zwischen Intimität und Distanz. In ruhigen beobachtenden Bildern entstehen Momente von Verletzlichkeit und Selbstbehauptung zugleich. Ihre Serie von Portraits einer Transgender-Soldatin setzt sie sich mit dem Gefühl der Anerkennung und Zugehörigkeit in einem traditionell von Rollenbildern geprägten Umfeld, dem Militär, auseinander.
Isabell Kesslers Bilder ergänzen die Ausstellung durch eine romantisch sanfte Perspektive mit einer stilisierten fast ikonenhaften Weiblichkeit, entrückt und modern. Die Frauen sind wie beiläufig abgebildet, als ob sie sich nicht kümmerten. Kessler fängt das Thema Unnahbarkeit auf eine künstlerische Art ein, taucht die Bilder in ein sanftes Grau Weiß, was an Traumbilder erinnert.
In der Zusammenführung dieser unterschiedlichen archetypischen Themen der Weiblichkeit entstand ein ästhetisches Spannungsfeld, welches sich nun in seiner künstlerischen Vielseitigkeit präsentiert. Frauenbilder zeigt junge Fine Art Photographie von Frauen über Frauen, die in einer Welt zunehmender Maskulinität einen Kontrapunkt setzt.
Vier Photographinnen aus Berlin zeigen Fine Art Photographie. CHERIE BIRKNER ISABELL KESSLER VERONIKA HUBERT NATTER JANINA WAGNER
GALERIE CLAUS Am Schallern 2 93047 Regensburg www.galerieclaus.de Do 15-18 Uhr und Sa 11-14 Uhr
galerie konstantin b. Wohndinge, Reklame und Interieur-Arbeiten von Petra Wilhelm Ausstellung bis 14. Juni 2026
In der galerie konstantin b. werden für eine gewisse Zeit wieder Wohndinge präsentiert. Neben jeder Menge Leuchten werden diverse Alltagsobjekte, Spiegel und Kleinmöbeln gezeigt (z.B. mehrere stapelbare Stühle aus Fieberglas von Charles Eames, Schirmständer – „Pluvium“ – von Giancarlo Piretti, Leuchte – „Düren“ von Wilhelm Wagenfeld). Das Ganze wird durch einige Reklameschilder und Dosen sowie Interieur-Arbeiten von Petra Wilhelm bereichert.
Die galerie ist jeden Freitag von 16.00 bis 21.00 Uhr und jeden Samstag von 11.00 bis 14.00 Uhr geöffnet und nach Vereinbarung.
galerie konstantin b. Am Brixener Hof 11 93047 Regensburg Telefon: 0179 322 00 64
PINA – DIE KLEINE PINAKOTHEK IM ALTSTADTQUARTIER MÜNCHNER HOF PREVIEW: Nicht ohne uns! Über(s)leben mit ME/CFS, Post Covid und Post Vac. 09. Mai bis 28. Juni 2026
ÖFFNUNGSZEITEN MO BIS DO | 13:00 UHR BIS 18:00 UHR
Die Kunstausstellung wurde von der Community #LiegendDemo Augsburg initiiert und war im Februar 2026 im Zeughaus Augsburg zu sehen. Aufgrund großer Zustimmung soll sie als Wanderausstellung weitergeführt werden, koordiniert vom Still Loud Project und Elena Lierck.
Ab 09. Mai 2026 zeigt Kathrin Fuchshuber, „Leben zurück – Regensburg“ im Rahmen der #LiegendDemo Regensburg eine Preview ausgewählter Exponate.
Die für Anfang 2028 in Regensburg avisierte Gesamtschau vereint Werke von über 50 betroffenen Künstlern zu medizinischen, politischen und sozialen Aspekten der Erkrankung
Die eindringlichen, teils multimedialen Exponate sollen mehr Sichtbarkeit und Unterstützung für Erkrankte und ihre Angehörigen schaffen.
PINA – DIE KLEINE PINAKOTHEK IM ALTSTADTQUARTIER MÜNCHNR HOF Tändlergasse 9 93047 Regensburg
schmuck galerie hannah rembeck
schmuck galerie hannah rembeck hinter der Grieb 9 93047 Regensburg
Kunstkontor Westnerwacht
KUNSTKONTOR WESTNERWACHT Emanuel Schmid M.A. Weintingergasse 4 93047 Regensburg
Gallery Panta Rhei Die Kunst im ständigen Wandel
Gallery Panta Rhei eröffnet ihre Türen: Ein neuer Raum für zeitgenössische Kunst in Regensburg. Die offizielle Eröffnungsfeier findet am 20. September ab 17 Uhr statt. Eingeladen sind Freunde, Sammler und Kunstliebhaber, diesen besonderen Anlass zu feiern. Wir sind für alle offen (jeder ist willkommen). Die Kunstgalerie ist ein lebendiger Raum, der sich der Förderung zeitgenössischer Kunst widmet und Künstlern primär aus Deutschland und den USA eine Plattform bietet. Die Galerie wird eine Vielzahl von Kunstwerken präsentieren, die verschiedene Medien und Stile umfassen. Es soll ein Dialog über aktuelle Themen und Trends zwischen Technologie, Wissenschaft und Kunst gefördert werden. „Wir sind begeistert, die Gallery Panta Rhei ins Leben zu rufen -alles fließt- es wird ein neuer Raum für kreative Ausdrucksformen geschaffen“, sagen Prof. Dr. Bernhard Rauch und Jordana Rae Gassner. „Unsere Mission ist es, unsere Kunstwerke, sowie auch die aufstrebender und etablierter Künstler zu präsentieren und die Gemeinschaft durch Kunst zu inspirieren.“ Bei der Eröffnungsfeier werden Besucher die Möglichkeit haben, von den Gründern mehr über die Vision der Galerie zu erfahren. In sympathischer, lockerer und gelassener Atmosphäre sollen sich Besucher wohlfühlen und genießen. Die Gallery Panta Rhei wird regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen anbieten, um die lokale Kunstszene zu fördern und ein breites Publikum anzusprechen. Über Gallery Panta Rhei: Die Galerie versteht sich als zentraler Ort für interdisziplinären Austausch. Auch Lesungen sind geplant. Unser Programm wird unterhaltsam sein; wir wollen tolle Kunst zeigen, viele Gespräche haben und vermitteln und ein breites Publikum ansprechen.
KUNSTRAUM Sigismundkapelle En passant Jasmin Lehmer 10. Juni bis 27. Juni 2026
Vernissage: Dienstag, 9. Juni 2026 um 19:30 Uhr
Laudatio: Luzie Gerb
Ausstellungsdauer: 10.06. bis 27.06.2026
In Zusammenarbeit mit Queeres Regensburg e. V.
KUNSTRAUM Sigismundkapelle im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais Haidplatz 8 93047 Regensburg Öffnungszeiten Mi-Fr: 17:00-19:00 Uhr, Sa: 11:00-16:00 Uhr
Städtische Galerie im Leeren Beutel
Nico Sawatzki GUTE GEGEND Städtische Galerie im Leeren Beutel Regensburg 18. April bis 14. Juni 2026
Für die Ausstellung GUTE GEGEND in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel hat Nico Sawatzki einen neuen Werkkomplex entwickelt. Alle Arbeiten entstanden eigens für diese Ausstellung. Sawatzkis Malerei bewegt sich zwischen Abstraktion, Landschaft und Erinnerung. In vielschichtigen Überlagerungen von Sprühlack und Acryl entstehen atmosphärische Bildräume, die an Horizonte, Wetter oder ferne Landschaften erinnern.
Der Künstler versieht seine Bilder erstmals mit Koordinaten, die eine konkrete Verortung der Arbeiten in und um Regensburg zulassen. Orte, an denen Erinnerungen entstanden oder die mit bestimmten Emotionen verbunden sind. Dabei erhält man einen ganz persönlichen Einblick in das Aufwachsen des Regensburger Künstlers in dieser Stadt. Die Titel dieser neuen Werke beschreiben dabei die Geschichten, die Sawatzki mit den Orten verbindet. So entstehen Bilder, die zwischen Kartografie und Atmosphäre vermitteln. Sawatzkis Arbeiten beschreiben keine Orte, sondern ihre emotionalen Resonanzen – und entwerfen eine persönliche Topografie aus Erinnerung, Wahrnehmung und Landschaft.
Künstlergespräch und Katalogpräsentation Donnerstag, 7. Mai um 19 Uhr Eintritt frei
Art Apero und Führung durch die Ausstellung mit Nico Sawatzki Donnerstag, 11. Juni um 19 Uhr Infos unter www.galerie-lesmeister.de
Führung durch die Ausstellung Mittwochs, 29. April, 13. Mai und 27. Mai, jeweils um 18 Uhr Eintritt frei
Frictions on Landscapes – (Gruppenausstellung mit Werken von Barbara Wimmer-Bulin, Caterina Rossato, Mahroo Movahedi, Andrina Jörg) 20. Juni bis 6. September 2026:
„REMIX Fools Hands / Narrenhände“ verwandelt Günther Kemp 25. Juni bis 6. September 2026
Mit der Ausstellung „REMIX Fools Hands / Narrenhände“ verwandelt Günther Kempf das 1. Obergeschoss der Städtischen Galerie im „Leeren Beutel“ in ein temporäres Gesamtkunstwerk. Die weiß gestrichenen Wände werden zur unmittelbaren Arbeitsfläche des Künstlers. Im Verlauf der Ausstellung entsteht ein Werk, das wächst, sich wandelt und mit dem Ende der Präsentation unwiederbringlich verschwindet.
Der freischaffende Künstler Günther Kempf ist Maler, Bildhauer und Musiker. Seit mehr als 30 Jahren begeistert er das Regensburger Publikum mit seinen Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen. Spuren seiner unverwechselbaren Bildsprache finden sich auch im Regensburger Stadtraum, wo seine großformatigen Fassadenarbeiten vielen Menschen im Alltag begegnen.
Ausgehend von der Bildsprache des Comics, insbesondere der belgisch-französischen Schule, entwickelte Günther Kempf seine eigenwillige künstlerische Sprache zwischen Figuration, Symbolik und malerischer Geste. Seine Arbeiten erscheinen direkt, frei und voller erzählerischer Energie. Was sonst als Regelbruch verstanden werden könnte, wird hier zum Ausgangspunkt eines freien künstlerischen Prozesses, wie auch das Konzept der Ausstellung beweist.
Der Titel der Ausstellung greift das alte Diktum „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“ auf und verwandelt es schöpferisch produktiv. Bei Günther Kempf wird die Wand selbst zum Träger der künstlerischen Arbeit. Der Ausstellungsraum wird zum Schauplatz eines offenen Prozesses, in dem Kunst nicht als abgeschlossenes Objekt erscheint, sondern als flüchtiges Ereignis im Hier und Jetzt.
Wie ein Konzert oder eine Performance gehört diese Ausstellung für eine begrenzte Zeit der Gemeinschaft und dem Ort, an dem sie entsteht. Sie ist nicht auf Dauer angelegt und stellt damit auch die Frage nach dem Wert des erlebten Moments: Was bleibt, wenn die Kunst verschwindet?
Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, ab 19 Uhr lädt die Städtische Galerie im „Leeren Beutel“ zum INTRO/Auftakt der Ausstellung ein und verspricht einen Abend voller Überraschungen.
Städtische Galerie im Leeren Beutel Bertoldstr. 9
93047 Regensburg Öffnungszeiten Di – So 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Save the Date Regensburger Galerienabend am 26. September 2026 18-23 Uhr