Aktuelles | Ausstellungen

Kunst will gesehen werden.

Die Regensburger Galerienlandschaft ist bunt und vielfältig. Hier finden Sie alle aktuellen Ausstellungen der Regensburger Galerien. Tauchen Sie ein in die lebendige Galerienszene der Stadt, es lohnt sich.

ART AFFAIR
ALEX BÄR – Die Magie des Kontrapunkts
VERNISSAGE: 20. Mai 2022 um 19.00h

Alex Bär hat bereits die dritte Einzelausstellung in der Galerie Art Aiffair. Seine wunderbaren, malerischen Bilder sind eine kleine Reise durch die Moderne.

Der sympathische Schweizer (*1967) absolvierte sein Studium 1997-2002 bei Prof. Arno Link und seinem damaligen Assistenten Neo Rauch. Inzwischen lehrt auch Alex Bär als Dozent an verschiedenen Akademien.

Die Motive in den Gemälden des Künstlers ergeben sich aus gesellschaftlichen und politischen Sujets, sowie aus der Betrachtung von Menschen, Liebespaaren oder Landschaften. Seine Verbildlichung der Personen und Gegenstände ist figürlich, zeigt aber auch surrealistische Anteile. Reizvoll ist, dass jedes Bild von Blick zu Blick neue Details freigibt und neue Perspektiven ermöglicht. Seine Personen wirken im ersten Moment unförmig, je- doch offenbaren sie schon nach kurzer Zeit eine Form der Leichtigkeit und Zärtlichkeit, die fasziniert.

Art Affair
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag: 11.00-13.00 und 14.00-19.00 Uhr / Samstag: 11.00-18.00 Uhr
Neue-Waag-Gasse 2
93047 Regensburg
Und nach Vereinbarung: 0941 – 59 99 59 1

ARTLAB Gleis 1 Donumenta
Annika Hippler, Berlin, Light Installation

18. Mai bis 26. Juni 2022

Spannungsgeladene Bilder einer Lichtkünstlerin
donumenta e.V. zeigt Ausstellung der Berlinerin Annika Hippler

REGENSBURG. Im donumenta ART LAB Gleis 1 schafft die Berliner Künstlerin Annika Hippler Skulpturen aus Luft und Licht. Der donumenta e.V. zeigt die Ausstellung „luminous flux – Lichtinstallation“ vom 18. Mai bis zum 26. Juni 2022.

Annika Hipper lebt und arbeitet in Berlin, studierte an der dortigen Universität der Künste und präsentierte ihre Arbeit international an vielen Kunstorten. Jetzt zeigt sie ihre flüchtigen Werke, kuratiert vom donumenta e.V., in der ehemaligen Fußgänger-Unterführung am Hauptbahnhof Regensburg. Mit Vibrationsgeneratoren und zerstäubter Fluoreszenz erzeugt sie dort spannungsgeladene Bilder.

„luminous flux – Lichtinstallation“ vom 18. Mai bis zum 26. Juni 2022 im donumenta ART LAB Gleis 1, mittwochs bis sonntags von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr, weitere Informationen unter www.donumenta.de

Donumenta ARTLAB Gleis 1 | Hauptbahnhof Regensburg
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Gleis 1 im Hauptbahnhof
93047 Regensburg

artspace Galerie Erdel
Das Große Welttheater: Bilder zur Zeit
Katharina Claudia Dobner und Heiner Riepl
19. Mai bis 18. Juni 2022

Wir erleben einen medialen Bildersturm, der direkt auf unser emotionales Zentrum abzielt, eine geistige Auseinandersetzung geradezu unterbindend. Wolf Erdel zeigt in seiner Galerie artspace Erdel zwei Werkzyklen von Katharina Claudia Dobner und Heiner Riepl. Beide Künstler reflektieren in ihren Arbeiten „Purgatorio“ und „endlich frei“ das Weltgeschehen, das uns oft den Atem nimmt.

Die Ausstellung mit dem Titel „Das Große Welttheater: Bilder zur Zeit“ ist vom 19. Mai bis 18. Juni 2022 zu sehen.
Die Eröffnung findet am 19. Mai um 19.00 Uhr im artspace Erdel, Fischmarkt 3 statt. Heiner Riepl ist anwesend.

Donnerstags und Freitags von 11.00-17.00 Uhr
sowie Samstags von 11.00-15.00 Uhr im artspace der Galerie Erdel, Fischmarkt 3, Regensburg zu sehen.
Individuelle Termine nach Absprache gerne möglich.
Ansprechpartner: Dr. Wolf Erdel
Tel.: 0941 – 70 21 94

artspace der Galerie Erdel
Fischmarkt 3
93047 Regensburg

GALERIE ISABELLE LESMEISTER
NICO SAWATZKI // UNERWARTETE WENDE
24. März bis 14. Mai 2022

Die Ausstellung UNERWARTETE WENDE ist die erste Einzelausstellung des Künstlers Nico Sawatzki (*1984 in Regensburg) in seiner Heimatstadt. Bis dato zeigte er seine Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, USA, Kanada und Südkorea.
Die Werke für die Ausstellung UNERWARTETE WENDE wurden eigens dafür geschaffen und vorher so noch nicht gezeigt. Sawatzki arbeitete bisher in seiner “Landschaftsserie” vorwiegend mit reduzierter Farbpalette, in den „Nichtfarben“ Schwarz und Weiß. In den neuen Arbeiten mischen sich sanfte Pastelltöne in Blau, Rosa oder auch Gelb in seine Palette, die die natürliche Tönung des Himmels evozieren. Wie die Romantiker möchte Sawatzki einer tief empfundenen Wirklichkeit Ausdruck verleihen. Er greift dazu Erinnerungen an Stimmungen auf, prägnante Bilder aus der Kindheit und der näheren Vergangenheit. Die Titel seiner Arbeiten bilden die Reduktion seiner Gedanken, reduzierte Erinnerungen, die dann wiederum durch die eigene Imagination und Gefühlswelt des Betrachters ergänzt werden, und so zu einer ganz persönlichen, möglichen Erinnerung wachsen können.
Doch Sawatzki ist mit Sicherheit kein Landschaftsmaler im klassischen Sinn. Man möchte es kaum glauben aber die Anfänge seiner Kunst liegen in der Street Art. Seitdem diese salonfähig geworden ist finden sich Motive und Bilder, die vorher auf Hauswänden prangten, fein säuberlich gerahmt und auf Leinwand platziert in Galerien und Ausstellungshäusern wieder. Nico Sawatzki hat jedoch eine ganz besondere künstlerische Entwicklung durchlaufen und er ist einer der sehr wenigen Street Art Künstler, die, weg von der Hauswand, hin zur Leinwand einen ganze eigene Technik und einen unverwechselbaren Stil entwickelt haben.

 

ALEX KATZ
PRINTS & CUTOUTS
19. Mai bis 2. Juli 2022

Vernissage: Mittwoch 18. Mai um 19.00 Uhr

Der US-amerikanische Künstler Alex Katz (geb. in Brooklyn, N.Y. 1927) gilt als weltweit wichtigster Repräsentant des figurativen Realismus und entscheidender Wegbereiter der Pop Art in den USA.

Seit den 1950ern prägt Katz mit unverkennbarem Stil die Kunstwelt: Er ist bekannt für seine Darstellung des Hier und Jetzt, gefeiert für seine Porträts stilbewusster Frauen und seine impressionistischen Landschaftsdarstellungen. Porträts, Landschaften, Stadtszenen und florale Kompositionen offenbaren die Vielseitigkeit seines Ouvres. Stets besticht seine malerische Virtuosität, mit der die Qualität von Farbe und Licht hervorgehoben wird. Der Künstler konzentriert sich dabei auf Themen seines unmittelbaren Umfelds. So sind die ikonischen Porträts seiner Ehefrau Ada seit 60 Jahren ein wiederkehrendes Motiv, anhand dessen Katz‘ künstlerische Entfaltung nachvollziehbar wird.

Alex Katz bevorzugt traditionelle Techniken, experimentiert viel und hat im Laufe seines Schaffens – insbesondere aufgrund seiner großformatigen Werke – auch eine völlig neue Maltechnik entwickelt. Seine Ölbilder bereitet Alex Katz sehr sorgfältig vor: Im ersten Schritt fertigt er Skizzen, kleine Ölbilder und Bleistiftzeichnungen an. Im zweiten Schritt überträgt er die auf das gewünschte Format vergrößerte Zeichnung auf die grundierte Leinwand, die er dann stets an einem einzigen Tag ausmalt. Ungewöhnlich am Arbeitsstil von Alex Katz ist die parallele Verwendung unterschiedlicher Mal- und Drucktechniken: Immer wieder bildet er dasselbe Motiv in verschiedenen Techniken ab. Die Bildidee für den Siebdruck, die Lithografie, den Holzschnitt oder die Aquatinta entsteht dabei auf Basis eines fertiggestellten Gemäldes. Bei Skulpturen arbeitet der Künstler auch mit Siebdruck auf Metall. Unabhängig von der Wahl der Technik zeichnen sich alle Werke von Alex Katz durch eine formale, technische und insbesondere inhaltliche Präzision aus.

Gezeigt werden ausgewählte aktuelle Druckgrafiken und Skulpturen des Künstlers, in einem ganz besonderen Jahr, dem Jahr seines 95. Geburtstags, in dem er in zahllosen Museumsausstellungen vertreten ist und ihm ab Oktober das Guggenheim Museum in New York eine große Retrospektive widmet.

GALERIE ISABELLE LESMEISTER
Untere Bachgasse 7
93047 Regensburg
Di-Fr 11.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr Sa 11.00-16.00 Uhr

galerie konstantin b.
zwanzig – 20 Jahre galerie konstantin b.
Bis 18. Juni 2022               

Ausstellung – zwanzig – mit Arbeiten von  mindestens 20 Künstleri:nnen der galerie konstantin b.

Folgende Künstler:innen sind an der Ausstellung mit ihren Arbeiten beteiligt
Ursula Bolck-Jopp,  Matthias Brandl, Matthew Burger, Claudia Doderer, Christoph Drexler, Matthias Eckert, Peter Engel, Renate Höning, Franz Janetzko,  Notburga Karl, Christina Kirchinger, Willem Julius Müller, Tanja Riebel, Maria Salmanian, Tobias Stutz, Birgit Szuba, Florian Toperngpong, Herbert Weber, Gert Wiedmaier, Petra Wilhelm, Liz Zitzelsberger.
Die Galerie ist ansonsten jeweils freitags  von 16.00 – 21.00 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

galerie konstantin b.
Am Brixener Hof 11
93047 Regensburg
Telefon: 0179 322 00 64

Kunst- und Gewerbeverein
The Mess Yet To Come

29. April bis 24. Juli 2022

Am 29. April 2022 um 19.00 Uhr eröffnen der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg und Frau Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer die multimediale, aus vier großvolumigen Installationen bestehende Ausstellung „The Mess Yet To Come“ der vielfach preisgekrönten Künstler Felix Burger, Matthias Böhler und Christian Orendt.
„The Mess Yet To Come“ ist bis zum 24. Juli 2022 von Dienstag bis Sonntag von 12-18 Uhr in der Ludwigstraße 6 in Regensburg zu sehen.
Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag – Sonntag jeweils von 12.00 – 18.00 Uhr

Kunst- und Gewerbeverein
Ludwigstraße 6
93047 Regensburg

Neuer Kunstverein
Ortsbestimmung II – von Sylvia Hansmann
29. April bis 29. Mai 2022

Dieser Ausstellungsbeitrag ist Teil des städtischen Jahresthemas:  Zwischentöne.

„35 Jahre Neuer Kunstverein Regensburg und 35 Jahre meine künstlerische Laufbahn. Bei dieser Gelegenheit wollte ich ein Projekt von damals wieder aufnehmen, um das ein oder andere mit 35 Jahren künstlerischer Erfahrung neu zu gestalten. Die aufgelassene Ruine eines ausgebrannten Supermarkts, Fotos und Gemälde über das Spannungsverhältnis einer Naturgewalt und größerer oder kleinerer Spuren unserer Zivilisation. Der ausgebrannte Supermarkt oder eine liegengelassene Coladose, die langsam von der Natur wieder übernommen werden. Die Spuren dieses Übergangs zeugen von Vergangenheit und Zukunft, von Natur und Kultur. Die Suche nach diesen Spuren und dem Zusammenspiel von natürlichen und zivilisatorischen Kräften zieht sich wie ein roter Faden durch meine Kunstprojekte. Heute, und täglich umgeben von Bildern und Neuigkeiten der Katastro-phen aus der Welt, wollen Schutt und Asche sich nicht für eine Ausstellung ablichten lassen. Das Verlangen den Inspirationen durch die Schönheit des Spiels von Formen, Farben und Licht, oder dem kleinsten hellblauen Gewitterblümchen am Wegrand, zu folgen und freien Lauf zu lassen, sind stärker. Werke als Oase in einer Bilderflut aus Asche. Diese Werke sind während einer Künstlerresidenz in Castries entstanden. Fast 600 Kinder von 3 bis 11 Jahren konnten die Faszination und das Spiel die Schönheit zu entdecken mit mir teilen.“ 35 Jahre Sylvia Hansmann

ORTSBESTIMMUNG II
1987 – 2022

Öffnungszeiten: Do und Fr: 16.00 bis 18.00 Uhr, Sa und So: 12.00 bis 14.00 Uhr

Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4
93047 Regensburg

PROJECT ROOM @LESMEISTER

Infos folgen

PROJECT ROOM @LESMEISTER
Obermünsterstraße 6
93047 Regensburg

schmuck galerie hannah rembeck
frohnaturen
29. April bis 21. Mai 2022

Kirsten Jäschke / Diederick van Hovell / Karola Torkos / Faye Hall
Wir eröffnen das neue Ausstellungsjahr mit viel Farbe und Schmuckstücken von Kirsten Jäschke, Diederick van Hovell , Karola Torkos und Faye Hall. Eröffnet wird die Ausstellung am 29.04. um 18.00 Uhr.
schmuck galerie hannah rembeck
hinter der Grieb 9
93047 Regensburg

Schaulager Galerie Erdel
Tom Kristen / Malerei und Druckgrafik
17. März bis 16. April 2022

Das malerische Werk Tom Kristen lebt von der Bildkraft seiner Motive, die er aus der Natur und seinem Lebensumfeld schöpft. Berge, Tische, Blumen, reduziert in der Form, araisch in der Anmutung. Er entpuppt sich dabei als großer Geschichtenerzähler. Witzig, melancholisch, hoffnungsfroh, poetisch und immer auch ein wenig träumerisch.


Schaulager Galerie Erdel
Am Schallern 4
93047 Regensburg

Stadelgalerie im Künstlerhaus Andreasstadel

 

Stadelgalerie im Künstlerhaus Andreasstadel
Andreasstr. 28
93059 Regensburg

Außerdem:

KUNSTRAUM Sigismundkapelle
In den Zwischenräumen ruht die Hoffnung
Barbara Wimmer-Bulin und Tabea Wimmer
14. Mai bis 10. Juni 2022

Mutter und Tochter diskutieren in ihrem künstlerischen Dialog die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach der Endlichkeit und nach der Zukunft: soll der Mensch lieber als demokratischer Partner der Natur eine Zukunft gestalten, in der wir alle einen Platz finden? Schließlich ist er ja ein Teil derselben. Oder soll er als dominante Macht der Natur gegenüberstehen, so wie es die aktuelle Tendenz ist? Welche Bedingungen sind notwendig um ein friedliches „Miteinanderleben“ zu ermöglichen? Diese grundlegenden Fragen sind essenziell um eine Diskussion anzufachen, die über unsere zukünftige Lebensform eine Richtung weisen kann. Angesichts drohender Katastrophen, wie etwa das sechste Massensterben, oder aber auch im Hinblick auf kriegerische Auseinandersetzungen, die Leben jeder Art im Keim ersticken, müssen Menschen reflektieren wie sie in Beziehung zueinander treten. Denn die Beziehungen sind die Zwischenräume, in der das Leben sich entfalten kann.

In der Ausstellung werden Kunstobjekte zu sehen sein, die zum Teil auch als Schmuckträger dienen. Im geborstenen Stein gewachsene Pflanzen aus Metall (Silber, Gold und Kupfer), kann der Mensch pflücken und tragen, sich mit dem Symbol für die Hoffnung schmücken – als eine Hommage an das Leben, oder an die Hoffnung, dass auch im Stein das Leben keimt Den Schmuckobjekten stehen großformatige Fotografien gegenüber, die surreal anmutend, Fragen aufwerfen, wie etwa: ist der Mensch Schöpfer oder Zerstörer? Im Kreislauf zwischen Vergänglichkeit und Geburt blüht das volle Leben. Es gibt Zwischenräume in welchen die Hoffnung ruht.

Tabea Wimmer hat an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Hermann Jünger Goldschmiedekunst studiert und erhielt unter anderen ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für Togo und den Münchner Förderpreis für angewandte Kunst. Aktuell lebt und arbeitet sie an der rauen Atlantikküste im Südwesten Portugals. Sie blickt auf zahlreiche Ausstellungen im Inn- und Ausland zurück, sowie auf preisgekrönte Arbeiten.

Barbara Wimmer-Bulin hat Ethnologie und Soziologie an der Universität Tübingen studiert und arbeitet seit 2011 als freischaffende künstlerische Fotografin, seit 2021 als Dozentin am Lehrstuhl für Medienwissenschaft und als Kultur- und Sozialwissenschaftlerin, sowie als Essayistin

Vernissage: Freitag, 13. Mai um 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 14.05. bis 10.06.2022

Öffnungszeiten: Mi–Fr, 17–19 Uhr und Sa, 11–16 Uhr

KUNSTRAUM Sigismundkapelle
im Thon-Dittmer-Palais
Haidplatz 8
93047 Regensburg
ÖffnungszeitenMi–Fr: 17.00–19.00 Uhr, Sa: 11.00–16.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Städtische Galerie im Leeren Beutel
LANDSYN – Land in Sicht. Ein nautisches Pleinair Projekt von Peter Lang

09. April bis 12. Juni 2022

Die Städtische Galerie im Leeren Beutel zeigt vom 09. April bis zum 12. Juni 2022 die Ausstellung LANDSYN – Land in Sicht. Ein nautisches Pleinair Projekt von Peter Lang.

Das Kunstprojekt „LANDSYN – Land in Sicht“ umfasst die Elemente Land, Standpunkt, Bewegung, Beobachtung, Sichtung, Entscheidung und Ausführung „en plein air“. Als Land hat Peter Lang die Insel Island gewählt. Der Standpunkt ist der alte Fischkutter Pall Helgi auf dem Nordatlantik. Auf ihm wurde ein Zelt mit einem großen Ausguck zur Küstenlinie installiert. Im Zelt war ein Maltisch, von dem aus die Landschaft gesichtet und der Zeitpunkt zum Start der grafischen und malerischen Aktion getroffen wurde. Seine grafischen Geräte waren Falzbein, eine stumpfe Radiernadel, Bleistift, Stahlfeder und Tuschpinsel. Der Zeitpunkt der Umahrung war Juni bis Mitte August 2021. Gearbeitet hat der Künstler ausschließlich auf dem Wasser. Seine Inspirationsbeobachtungen fanden immer während der Seefahrt statt. Von seinem Zeltausguck betrachtete er die Landschaft und zündete bei einer ihn ergreifenden Landschaftssituation seinen malerischen und zeichnerischen Prozess. Entscheidend war die Bewegung des Bootes im Wellengang. Das Wetter, der Wellengang und die starken Meeresströmungen haben grundsätzlich seine Beobachtung und seinen Arbeitsprozess beeinflusst. Die schnell wechselnden Lichtstimmungen waren die Grundlage für die jeweiligen Farbentscheidungen. Dabei war präzise Wahrnehmung und eine blitzartige Umsetzung gefragt – ein impressionistischer Eindruck, eine expressive Ausführung.

Weitere Infos: www.regensburg.de/museen

Brimrot Radierung, 2019 © Peter Lang

 

Position R 11 – Werner Ziegler…everywhere between
26. März – 6. Juni 2022

Die Ausstellung ist ab dem 26. März in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel, Bertoldstraße 9 in Regensburg zu sehen.

Der Maler, Fotograf und Grafiker Werner Ziegler steht im Frühjahr 2022 im Mittelpunkt der Ausstellungsreihe „Position R“ in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel. Die Reihe gehört zum festen Programm der Galerie und findet bereits zum elften Mal in jährlicher Folge statt. Ihre Besonderheit besteht darin, dass die jeweiligen Ausstellungen in Kooperation mit Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität Regensburg konzipiert werden.

Die diesjährige Ausstellung ist retrospektiv angelegt, zeigt aber auch neueste Werke von Werner Ziegler. Seit Beginn seines Schaffens beschäftigt er sich mit „seismographischen Rhythmen“ und philosophischen Fragestellungen. Im Rückblick werden die verschiedenen Werkphasen des Künstlers zwischen Malerei und Fotografie erkennbar – sozusagen „überall dazwischen“, „everywhere between“.

Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr. Geöffnet am 18.04. und 06.06. 2022. Geschlossen am 15.04. und 01.05. 2022. Der Eintritt ist frei.

Abbildung: Werner Ziegler, „…beinahe wie wenn man in einen Spiegel schaut… (Rilke)“, 2010, Holzschnitt © Bilddokumentation Stadt Regensburg

Harry Meyer
Malerwelt 2020-2022
Städtische Galerie im Leeren Beutel
9. April – 12. Juni 2022

Der 1960 in Neumarkt geborene Künstler absolvierte nach einer Handwerkslehre von 1988 bis 1993 ein Studium der Architektur und schloss es mit Diplom ab. Seither lebt er als freischaffender Maler bei Augsburg. 1994 folgte ein Meisterkurs „Art in Architecture“ bei Frank Stella. Harry Meyers thematische Schwerpunkte sind Landschaft und Mensch, die er in expressiver Gestik, intensiver Farbigkeit und pastosem Farbauftrag realisiert. In der Landschaftsmalerei schafft er zum Beispiel reliefähnliche Farbgebirge. Darum ist das Erleben des Originals im Falle seiner Malerei von besonderer Wichtigkeit. Harry Meyer sucht in seiner Kunst nicht nach dem spektakulären Thema, der ungewohnten Perspektive oder der innovativen Technik – ihn fasziniert der immer wieder neue Umgang mit dem Bekannten.

Harry Meyer, Gipfel, 2021, Foto: Wolfgang Mennel

P.S. Jedes Jahr im September veranstalten wir gemeinsam den Regensburger Galerienabend.